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Konzert

Chöre zelebrierten Festival der Musik

Neutraublings Vokalensembles gemeinsam auf der Bühne – das gab es bisher ein einziges Mal. Sie zeigten, was die Gesangsszene der Stadt zu bieten hat.
Von Petra Schmid, MZ

  • Für viel Show sorgten die „Die Sirenen“. Fotos: Schmid
  • Bunte Darbietung von Belcanto Fotos: Schmid
  • „Michelangelo“ und der Herr der Gitarre, Christian Meier Fotos: Schmid

Neutraubling. Ein gemeinsames Konzert der Neutraublinger Chöre – das kommt wirklich nicht alle Tage vor. Im Jahr 2011 standen erstmals in der mehr als 60-jährigen Geschichte Neutraublings acht Chöre abwechselnd auf der Bühne und gestalteten gemeinsam ein Programm zum Jubiläumsjahr. Heuer nahmen fünf Chorgemeinschaften teil, um dieses Mal zusammen ein Benefizkonzert zugunsten der Kirchenrenovierung der Katholischen Kirche St. Michael zu gestalten.

Kirchenpflegerin Gisela Kokotek sprach die Eröffnungsworte und ließ kurz die Renovierung der Pfarrkirche Revue passieren. „Wie Sie wissen, ist die Außenrenovierung abgeschlossen, noch nicht ganz abgeschlossen ist aber die Finanzierung. Einen Beitrag dazu wollen die Chöre leisten. Wenn es Ihnen gefallen hat, wären wir für einen kleinen Spendenbeitrag am Ende sehr dankbar“, bat sie. Kokotek dankte dem erkrankten Heribert Ackermann, Kulturreferent und Leiter der Sing- und Musikschule Neutraubling, der den Abend angeregt und geplant habe. „Freuen wir uns auf einen wunderbaren Hörgenuss“, lud sie ein.

Die Programm-Vielfalt spannte sich von geistlichen Liedern, über Gospels bis hin zum Schlager. Den Auftakt bildete das Ensemble „Laudamus“. Der Frauenchor unter Leitung von Luise Raith beeindruckte mit klaren Stimmen. „Frieden wünsch ich“ kam bei den Zuhörern besonders gut an. Beim Männer- und Frauenchor Belcanto hatte wieder einmal ihr Erfolgslied „Mir geht es gut““ mitgebracht. Geführt wurde der gemischte Chor diesmal von Steffi Baringer. Auch der Sänger des Chor- und Musikkreis widmete sich ihrem Metier entsprechend mehr den religiösen Liedern. Sie sangen unter anderem „Herr, deine Güte“ oder „Preis und Anbetung“.

Modern wurde es beim Jugendchor „Michelangelo“. Schmissige Gospels waren zu hören. Christian Meier dirigierte nicht nur den Jugendchor, sondern begleitete die jungen Frauen und Mädchen mit der Gitarre. Mit bemerkenswerter Ruhe meisterten die jungen Sängerinnen ihre Solostücke.

Mit ihren Liedern verbreiteten die Sirenen heitere und beschwingte Stimmung. Gleich ihr erstes Stück „Buona sera, signorina“ nahm die Zuhörer für sich ein. Für „Money, money“ setzen die Sirenen extra schwarze Sonnenbrillen auf. Begleitet wurden die Sirenen von „Herrn N.“. Zum großen Finale vereinten sich alle fünf Chöre und auch das Publikum war zum Mitsingen aufgefordert. Das gemeinsame Schlusslied hieß „Nehmt Abschied, Brüder“. Hatte bereits jede Singgemeinschaft bei ihren Liedern reichlich Applaus ernten dürfen, war das Publikum zum Schluss geradezu hingerissen.

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