MyMz
Anzeige

Regensburg

Christbaum schützt Rosen vor Wintersonne

Am Landratsamt Regensburg beraten die Mitarbeiter des Sachgebiets Gartenkultur und Landespflege bei allen Fragen rund um den Garten.

Der winterliche Garten kann bereits im Januar fürs Frühjahr vorbereitet werden. Foto: Torsten Mierswa
Der winterliche Garten kann bereits im Januar fürs Frühjahr vorbereitet werden. Foto: Torsten Mierswa

Regensburg.Im Januar haben sie für Freizeitgärtner folgende Tipps parat:

Für den Winterschutz der Rosen dienen die „ausgedienten Zweige“ des Christbaums. Hier geht es nicht vorrangig um Frostschutz, sondern vielmehr darum, durch die Beschattung den aufsteigenden Saftstrom, verursacht durch die Wintersonne, zu minimieren.

Den Kübelpflanzen muss im Winterquartier regelmäßig hohe Aufmerksamkeit geschenkt werden. Die wichtigsten Arbeiten: Krankheitsbefallene Blätter entfernen, auf Schädlinge achten und diese gegebenenfalls beseitigen sowie die Feuchtigkeit der Ballen kontrollieren.

Um die Vitaminzufuhr im Winter nicht zu kurz kommen zu lassen, ist das „Heranziehen“ von Keimsprossen eine willkommene Abwechslung. Kresse, Sojabohnen, Rettich, Radieschen und Brokkoli sind nur einige der Köstlichkeiten, die der Fachhandel anbietet. Auch das Antreiben von Schnittlauch ist eine begehrte Möglichkeit mit frischem, vitaminreichen „Grün“ den Speiseplan zu bereichern. Hierzu wird vor den starken Frösten der Ballen der Schnittlauchpflanze ausgegraben, getopft und ins warme Zimmer gestellt. Da die Schnittlauchtriebe nur circa zweimal „geerntet“ werden können, empfiehlt sich, gleich mehrere Töpfe vorzubereiten und diese bei Bedarf in die warme Stube zu stellen.

Eingelagertes Obst und Gemüse muss hin und wieder auf Faulstellen kontrolliert werden. Pilzerkrankungen können unbemerkt in kurzer Zeit den ganzen Bestand infizieren.

Selbst wenn es verlockend sein kann, bei Sonnentagen im Januar den Gehölzschnitt durchzuführen, sollte dieser doch erst nach den letzten Frösten im Frühjahr erfolgen. Winter- und frühjahrsblühende Gehölze werden ohnehin erst nach der Blüte geschnitten.

Ein immer wiederkehrendes, aktuelles Thema ist: „Wie füttert man die Vögel im Garten richtig?“. Der Landesbund für Vogelschutz steht hier immer mit Rat und Tat zur Seite. Auf der Homepage des Verbands (www.lbv.de) finden sich hilfreiche Ratschläge.

„Gehölze und Stauden mit Frucht- und Samenständen, die den gefiederten Freunden im Winter zur Verfügung stehen, sind nicht nur dekorativ, sondern tragen auch zum abwechslungsreichen Nahrungsangebot bei“, heißt es in der Mitteilung des Landratsamts. Das sei ein Grund mehr, den Garten im Herbst nicht komplett „abzuräumen“.

Für weitere Auskünfte steht das „Grüne Team“ im Landratsamt allen Freizeitgärtnern unter den Telefonnummern (09 41) 40 09-361, -362, -619, gerne zur Verfügung.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht