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Unterhaltung

Comedy-Abend bei den Fußballern

Der Fußball-Förderverein brachte Künstler und Musik auf die Bühne. Es gab auch Tipps für Liebe und Erziehung.
Von Petra Schmid

Die „Puderdose“ alias Claudia Schuma und Irene Weber begeisterten beim Comedy-Festival. Foto: Petra Schmid
Die „Puderdose“ alias Claudia Schuma und Irene Weber begeisterten beim Comedy-Festival. Foto: Petra Schmid

Neutraubling.Einen ganz anderen Weg beschritten dieses Mal die Verantwortlichen des Fördervereins des Fußballclubs Neutraubling. Kein sportlicher Event, so wie man es sich für die Förderfreunde des runden Leders vorstellt, sondern einen Comedy-Abend stellten sie auf die Beine. Dafür blieben die Freunde des Ballsports bei der Wahl der Location ihrem Metier treu – sie luden zum ersten Neutraublinger Comedy Open Air Festival in den Sportpark ein.

Bereits im Vorfeld hatten die Organisatoren verkündet, wenn die Veranstaltung ankomme, wollen sie diese künftig jährlich stattfinden lassen. Der Förderverein des TSV Neutraubling hatte sich für die künstlerische Beratung und Auswahl kompetente Partner ins Boot geholt. Rudy Christl von der „anderen Bühne“ aus Regensburg zeigte sich verantwortlich für die engagierten Künstler.

Für die Premiere organisierte Christl vier außergewöhnliche Acts. Neben dem bekannten B3-Moderator Matthias Matuschik (Matuschke) stand auch Angie Ascher auf der Bühne. Ascher kennt man nicht nur aus vielen TV-Produktionen, sondern vor allem auch als Ilse-Aigner-Double vom Nockherberg. Der Comedian Patrick Ebner und die „Puderdose“, zwei rotzfreche Kabarettistinnen aus München, heizten die Stimmung ordentlich an.

Die Künstler

  • Patrick Ebner:

    Der junge Comedian wird als junge Fredl Fesl-Version aus Niederbayern bezeichnet.

  • Angie Ascher:

    Sie ist aus dem TV und als Ilse Aigner-Double vom Nockherberg bekannt.

  • Matthias Matuschik:

    Der BR-Moderator ist als Kabarettist unterwegs.

Patrick Ebner plauderte aus seiner Schulzeit und meinte dazu: Damals habe man für eine Lageristen-Stelle noch keinen Quali gebraucht. Auch seine Lieblingsspeisen verriet er: „Zwiebel und Radi“. Nach dem Ende seines Akts forderte er dazu auf, in „Klatsching-Ausgangsstellung“ zu gehen. Seinen Auftritt bewertet er selbst mit: „Was i mach‘, is hauptsächlich a Krampf“.

Für Ascher forderte Christl, der die Moderation übernommen hatte, gleich zur Begrüßung einen Stufe-30-Applaus ein. Sie verkündete, sie sei Angie und eine freie Frau. Man müsse Kindern immer die Wahrheit sagen und wenn sie ein Handy hätten, solle man lieber eins aus Holz nehmen, denn dies sei nachhaltig, meinte sie. Auch Tipps für Paare hatte sie parat. Ascher empfahl, den eigenen Mann zu betrachten, etwas Positives habe ein jeder und wenn man sich nur denken würde: „Mann, hat der scheene Ohrwaschl’n“, versicherte sie. Sie stehe nicht auf schöne Männer, Haarausfall sei vollkommen egal. Hauptsache der Mann stelle etwas dar, vertraute sie den Männern in den ersten Reihen verschwörerisch an.

Dem Thema Liebe und Partnerschaft nahmen sich auch die zwei „Puderdosen“ an. Den krönenden Abschluss im Comedy-Quartett bildete der BR-Moderator Matuschik. Er versicherte, dass er gerne nach Neutraubling gekommen sei, denn für Geld mache er schließlich alles. Er nahm das Publikum mit zu einem Stadionbesuch in der Fankurve bei Bayern München. „Das ist dort eine ganz andere Welt“, versicherte er.

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