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Damasko: Ein kleine und feine Uhrenmanufaktur strebt nach oben

Mechanik vom Feinsten: Eine Damasko-Uhr kurz vor dem Einbau in das Gehäuse. Foto: Jaumann

Eine kleine aber feine Uhrenmanufaktur liegt versteckt vor den Toren Regensburgs. Mit ihren handgefertigten mechanischen Zeitmessern will die Firma Damasko von Unterheising aus in die Champions League der Uhrenhersteller aufsteigen.

Ihr patentiertes Hilfsmittel dazu: Das Herzstück der Chronometer – Spirale, Anker, Ankerrad und Doppelscheibe – bestehen aus polykristallinem Silizium. Durch das Silizium geht das Damasko-Uhrwerk nach Firmenangaben so genau wie kaum eine sonst auf diesem Planeten. Und Silizium zeigt sich zudem von äußeren Störfaktoren wie Magnetfeldern und Temperaturschwankungen nicht zu beeinflussen.

Seit dem vergangenem Jahr ist Damasko patentrechtlich als weltweit einziges Unternehmen in der Lage, die Schlüsselkomponenten Spirale, Anker, Ankerrad und Doppelscheibe aus Silizium herzustellen und zu verbauen.

Mit dem Knowhow, ein eigenes mechanisches Uhrwerk zu entwickeln und zu bauen schließt Damasko nicht nur zu den Uhrmanufakturen auf. Die ersten 20 Prototypen, die die Firma bisher hergestellt und getestet hat, sind von einer so exakten Ganggenauigkeit, dass die Damasko Uhrenmanufaktur künftig „in der Champions League der Uhrenhersteller mitspielen kann“, sagt Konrad Damasko stolz. Von Juni oder Juli an dürften die ersten neuen Uhren zu haben sein. Der Preis soll bei 3000 bis 4000 Euro pro Stück liegen.

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