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Bildung

Das Kinderhaus ist startklar

Pünktlich zum neuen Kindergartenjahr wird das evangelische Kinder- und Gemeindehaus in Sinzing fertig.
Von Gertraud Pilz

Das evangelische Kinderhaus geht in Betrieb.  Foto: Gertraud Pilz
Das evangelische Kinderhaus geht in Betrieb. Foto: Gertraud Pilz

Sinzing.Nach dem Motto „Alles im Plan zum Willkommen der Kinder im neuen Kindergartenjahr“ herrscht seit einer Woche rege Betriebsamkeit auf der „Noch-Baustelle“ evangelisches Kinder- und Gemeindehaus in der Bruckdorfer Straße.

Handwerker und Kindergartenpersonal werkeln und verleihen dem Gebäudeteil Kindergarten und Kinderkrippe den letzten Schliff, räumen und platzieren Möbel und Ausstattungsutensilien, um zu Beginn des neuen Kindergartenjahres betriebsbereit zu sein. Auch die amtliche Abnahme für die Räumlichkeiten ist erfolgt. Die „Containerlösung“ an der Grundschule hat nun ab kommendem Montag für 50 Kindergartenkinder ein Ende. Ebenfalls neu sind die Räumlichkeiten für eine Kinderkrippe, die Platz für zwölf Kinder ab einem Jahr bietet und die als Marienkäfergruppe betreut werden. Diese Krippeneinrichtung ergänzt die bereits bestehenden Kapazitäten der „Donaufischerl und die Sinzinger Winzlinge“.

Keine Plätze mehr frei

Die Kita und der Kindergarten im neuen Kinderhaus sind platzmäßig bereits ausgebucht – es gibt Wartelisten. Jeweils fünfundzwanzig Kindergartenkinder werden in den Gruppen der Kleeblätter und der Glückspilze betreut. Das neue Kinderhaus an der Bruckdorfer Straße läuft unter der Betriebsträgerschaft der Evangelischen. Kirchengemeinde St. Markus Regenburg, der die Christen der Gemeinde zugeordnet sind.

Das Kindergartenpersonal legte beim Mobiliar selbst mit Hand an. Foto: Gertraud Pilz
Das Kindergartenpersonal legte beim Mobiliar selbst mit Hand an. Foto: Gertraud Pilz

Dank gebühre den engagierten Handwerkern und Planern, die gemäß den Terminvorgaben an einem Strang zogen, damit das Ziel, den Kindergarten- und Krippenkindern im Kinderhaus im Herbst eine zweite Heimat zu geben, erfüllt werden kann, sagt der stellvertretende Bürgermeister Josef Espach. Der Wunsch der Gemeinde und vieler Bürger, einen Kindergarten wieder in der Ortsmitte, wie es bis vor fünfundzwanzig Jahren der Fall war, zu etablieren, werde mit der Fertigstellung des Evangelischen Kinderhauses Realität. Nach dem Leitspruch „zurück zu den Wurzeln“ werde der Ortskern auf diese Weise wieder mit Leben erfüllt.

Die Kindergarten- und Krippenräume sind in Holzbauweise errichtet worden. Helle holzverkleidete Wände und große Fensterflächen sorgen für lichtdurchflutete Räumlichkeiten. Ein helles und freundliches Mobiliar, das viel Raum für Spiel und Spaß bietet, ergänzt die Ausstattung.

620 Quadratmeter Fläche

Rund 620 Quadratmeter Fläche stehen für den Betrieb der Kita und des KiGa zur Verfügung. Sie beinhalten zwei Gruppenräume mit Nebenraum für die Betreuung der Kindergartenkinder, einen Sanitärraum und einen sehr hellen Spielflur mit Elternwartebereich sowie vier Räumlichkeiten für die Kinderkrippe mit Gruppen- und Nebenraum, Schlafraum und Sanitärräumen.

Die Abnahme erfolgte mit Gemeinde, Planern, Landratsamt und evang. Kirchengemeinde. Foto: Gertraud Pilz
Die Abnahme erfolgte mit Gemeinde, Planern, Landratsamt und evang. Kirchengemeinde. Foto: Gertraud Pilz

Komplettiert wird dieses Raumangebot durch Personalräume sowie weitere Räume und kleinere Versorgungsräume, wie eine Ausgabeküche. Im Souterrain befinden sich außerdem noch die Bewegungsräume für den Kindergarten. Noch dieses Jahr, so Michael Schaller von der Gemeindeverwaltung, werden die Außenanlagen fertiggestellt und die Spielgeräte installiert, damit den Kindern noch vor Einbruch des Winters Bewegung und Freude am Spielen und Tollen im Freien geboten werden kann.

4,2 Millionen Euro

Die Räumlichkeiten für die Nutzung durch die Evangelische Kirchengemeinde stehen ebenfalls vor der Fertigstellung. Insgesamt, so Bürgermeister Josef Espach, wurde mit der Investition von rund 4,2 Millionen Euro für das Kinder- und Gemeindehaus ein weiterer wesentlicher Schritt für die Sicherstellung der Kinderbetreuung in der Gemeinde getan.

In den Räumlichkeiten, die der Evangelischen Kirchengemeinde künftig auf Mietbasis zur Verfügung stehen, möge sich eine lebendige Christengemeinschaft der evangelischen Mitbürger entwickeln, lautete Espachs Hoffnung. Pfarrer Petr Chamrad von der Evangelischen. Kirchengemeinde St. Markus sagte, er freue sich sehr auf eine lebendige Gemeinschaft mit den örtlichen katholischen Christen und auf ein fruchtbares Miteinander besonders mit den Eltern im Rahmen der Betriebsträgerschaft für den Kindergarten und die Kinderkrippe in Sinzing.

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