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Stromtrasse

Das sagen Politiker der Diskussionsrunde

In Brennberg sitzen Volksvertreter aus der Region und Landtagskandidaten auf dem Podium. Hier sagen sie vorab, wo sie stehen.
Von Christof Seidl

Landtagskandidat Tobias Gotthardt vertritt die Freien Wähler. Foto: Hans-Peter Landsmann
Landtagskandidat Tobias Gotthardt vertritt die Freien Wähler. Foto: Hans-Peter Landsmann

Brennberg.Am Freitag findet in Brennberg im Gasthaus Wagner eine Podiumsdiskussion statt, die die Gemeinde Brennberg mit dem Bund Naturschutz, dem Bündnis für erneuerbare Energien und Atomausstieg (BüfA) und dem BBV-Kreisverband organisiert. Das Thema lautet „HGÜ-Trassen, Stromtrassen – notwendig für die Energiewende?“, auf dem Podium sitzen neben Fachleuten mehrere Landtagskandidaten und Politiker aus der Region, darunter Landrätin Tanja Schweiger (FW) und MdB Peter Aumer (CSU). Beginn ist um 20 Uhr im Gasthaus Wagner (Reimarstraße 6).

Wir haben vorab vier Teilnehmer nach ihrer grundsätzlichen Einstellung zur Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungstrasse Südostlink befragt.

Tobias Gotthardt (FW): „Ich sage: Nein zum Südostlink. Diese Trasse braucht kein Mensch, für die regionale Versorgung ist sie irrelevant. Sie zementiert die Kohle-Macht der Konzerne, bremst Bayerns Energiewende und zerstört unsere schöne Heimat.“

Matthias Jobst (SPD): „Ich bin kein Anhänger der Stromtrasse, aber ich möchte auch den Wirtschaftsstandort Regensburg nicht gefährden. Wer behauptet, alleine mit dezentraler Energieerzeugung wäre das möglich, macht den Menschen in der Region etwas vor.“

Peter Aumer sitzt für die CSU auf dem Podium. Foto: Petra Schmid
Peter Aumer sitzt für die CSU auf dem Podium. Foto: Petra Schmid

Peter Aumer (CSU): Wir brauchen eine sichere Stromversorgung für Privathaushalte und Wirtschaft. Allein durch regionalem Strom ist das nicht möglich. Daher ist ein für Umwelt und Menschen akzeptabler Ausbau der Strominfrastruktur nötig.“

Josef Stadler (Grüne): 1000 Hektar umgepflügte und beschädigte Natur sind der Preis für die Durchleitung von Kohlestrom nach Süden und den europäischen Stromhandel. Stattdessen brauchen wir in Bayern den Ausbau nachhaltiger regionaler regenerativer Energie.

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