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Das wünschen sich Pentlinger für 2020

Der Bau der Südspange der R30 steht ebenso auf der Liste der Bürger wie die Fertigstellung des Hohengebrachinger Pfarrheims.
Von Josef Eder

Johann Stockmeier, Ehrensektionsleiter der Sektion Donautal Foto: Eder
Johann Stockmeier, Ehrensektionsleiter der Sektion Donautal Foto: Eder

Pentling.Johann Stockmeier, Ehrensektionsleiter der Sektion Donautal, wünscht sich mehr Verständnis untereinander im Umgang der Parteien und der Menschen im regionalen Bereich sowie in Europa. Im speziellen wäre es ein baldiger Baubeginn der Südspange R30. Dieser Kreisstraßenneubau zieht sich seit mehr als einem Jahrzehnt schon hin. Bei Poign ist ein kleines Teilstück fertiggestellt. Die Straße nach Wolkering ist sehr eng und dicht befahren. Ein Lärmschutz für seinen Ort Poign wäre bei einem Ausbau notwendig.

In Johann Stockmeiers Augen wäre es besser gewesen, wenn die Landkreise Kelheim und Regensburg ein gemeinsames Konzept gehabt hätten, um schon ab Saalhaupt die Umfahrung zu beginnen. Sein besonderes Anliegen wäre eine Entscheidung für eine dritte Tunnelröhre bei Pfaffenstein. Die Donnerstags- und Freitagsstaus auf der A93 verstopfen die Kreis- und Gemeindeverbindungsstraßen. Weiter wünscht er sich, dass die Nahversorgung durch die fahrende Bäckereifiliale weiter besteht.

Jan Brucker, Präsidiumsmitglied beim TSV Großberg

Jan Brucker, Präsidiumsmitglied beim TSV Großberg Foto: Eder
Jan Brucker, Präsidiumsmitglied beim TSV Großberg Foto: Eder


Jan Brucker hofft, dass für den TSV Großberg ein weiteres Rasenspielfeld Wirklichkeit wird. Der Gemeinderat hat sich in seiner Absichtserklärung positiv zugunsten des Sportvereins entschieden. Das bisher gewünschte Kunstrasenspielfeld ist ad acta gelegt. Der Umweltschutz und die Nachhaltigkeit haben Vorrang. Die Trainingsbedingungen für mehr als 320 Kinder und zwei Erwachsenenmannschaften sind dringend verbesserungswürdig, sagt Jan Brucker. Hiermit kann Entlastung geschaffen werden. Die Erhaltung des Beachvolleyballfeldes und der Skateranlage auf einer anderen Fläche im Bereich des Sportplatzes.

Der absolute Wunsch aber wird für Jan Brucker noch längere Zeit ein Traum bleiben, das wäre eine Mehrzweckhalle für das Wintertraining. Weiter könnten dann neue Abteilungen entstehen. Die Volleyballabteilung musste ohne Trainingskapazitäten schließen. Natürlich sei auch der Klassenerhalt aller Mannschaften in den Ligen das große Ziel.

Anja Dantscher und Beatrix Pfirstinger, zwei Pentlingerinnen

Anja Dantscher und Beatrix Pfirstinger aus Pentling Foto: Eder
Anja Dantscher und Beatrix Pfirstinger aus Pentling Foto: Eder


Anja Dantscher und Beatrix Pfirstinger sind die von Hundekot verschmutzten Geh- und Feldwege ein Dorn im Auge. Sie wünschen sich, dass die Besitzer der Vierbeiner, die Hinterlassenschaften ihrer Tiere in Plastiktütchen aufsammeln und in der hauseigenen Mülltonne entsorgen. Eine Unart mancher ist es, den Kot aufzulesen und später scheinbar unbeobachtet das Tütchen im hohen Bogen in die Flur zu werfen.

Ein größerer bzw. neuer Jugendtreff wäre das Nonplusultra. Dass das Seniorenwohnheim wieder mehr ausgebildetes Personal bekomme, um die Belegung und damit seine Leistungsfähigkeit wieder auf volle Kapazität zu erhöhen. Beide hoffen, dass für die Senioren die gemeindlichen Angebote noch weiter ausgebaut werden. Hier wäre eine noch bessere Vernetzung der politischen und der konfessionellen Institutionen das Höchste. Die Hängepartie, wer den Real-Markt weiter betreibt, muss ein Ende haben.

Andrea Nadler, Vorstandsmitglied von St. Hubertus

Andrea Nadler, Vorstandsmitglied von St. Hubertus Foto: Eder
Andrea Nadler, Vorstandsmitglied von St. Hubertus Foto: Eder

Andrea Nadler wünscht sich ein neues Schützenheim für St. Hubertus Hohengebraching. Die Entscheidung für einen Standort soll möglichst schnell fallen. Positiv ist für sie, dass der Gemeinderat für beide ins Auge gefasste Standorte grünes Licht gegeben hat. Jetzt muss nur noch das Landratsamt zu stimmen. Das fehlende Angebot von weiterreichenden Freizeitmöglichkeiten wie spezielle Treffs fehlen in der Stadtrandgemeinde. Besonders für mich als Mutter eines heranwachsenden Sohnes sind Taxidienste nach Regensburg an der Tagesordnung, weil vor Ort die Möglichkeiten nicht gegeben sind.

Die Entwicklung der Gemeinde

  • Feuerwehren:

    Zahlreiche Neumitglieder vermeldeten die Wehren, besonders bei der Jugend. Die Verantwortlichen wünschen sich, dass der Elan bei den Aktiven nicht nachlässt. Natürlich soll auch die Zahl der Einsätze gering bleiben, denn jeder Alarm bedeutet eine Notlage für den, der Hilfe benötigt. Das soll sich natürlich in Grenzen halten, sagen die FFW-Funktionäre.

  • Einwohner:

    Die Einwohnerzahl der Stadtrandgemeinde ist in diesem Jahr auf gut 6150 angewachsen. Pentling liegt unmittelbar südlich der Stadt Regensburg, hat 18 Ortsteile und grenzt auch die Gemeinden Neutraubling, Thalmassing, Bad Abbach (Landkreis Kelheim) und Sinzing. Die Fläche beträgt 32,64 Quadratkilometer. Im Gemeinderat sitzen 20 Mitglieder,

Die ÖPNV-Verbindungen für Nieder- und Hohengebraching sollten ausgebaut werden. Der Ausbau von medizinischen und physiotherapeutischen Einrichtungen wäre von enormen Vorteil, sagt die Frau, die gerne einen besseren ÖPNV hätte.

Birgit Rech und Yvonne Horn, Graßlfingerinnen

Birgit Rech und Yvonne Horn aus Graßlfing Foto: Eder
Birgit Rech und Yvonne Horn aus Graßlfing Foto: Eder

Birgit Rech und Yvonne Horn wünschen sich Frieden und viele kreative Ideen zum Aufbau einer noch besseren Infrastruktur für Jung und Alt. Eine bessere Parkdisziplin auf den Ortsstraßen sowie die Einhaltung von Tempolimits wären ein Highlight sowie das sich die Verkehrssituation auf den Straßen sich nicht verschlimmert, wenn ab dem 8. Januar die Überbrückung der A3 bei der Ziegetsdorfer Kirche bis Dezember 2020 gesperrt ist, wünschen sie sich.

Für die kleineren Kinder sollten noch bessere Freizeitangebote her. Die Sportvereine bieten an und sind ausgelastet. Weitere Möglichkeiten wie Jazzdance, Tischtennis und individuelle Bastel- und Kreativkurse sollten entstehen. Die Ansiedlung eines Kinderarztes im Gemeindebereich wäre ein Quantensprung. Ein weiteres Café nicht nur in Pentling wäre auch noch wünschenswert.

Stefan Haimerl, Pfarrer von Hohengebraching

Stefan Haimerl, Pfarrer von Hohengebraching Foto: Eder
Stefan Haimerl, Pfarrer von Hohengebraching Foto: Eder


Pfarrer Stefan Haimerl wünscht sich, dass es nach elf Jahren mit der Ruine Pfarrheim endlich weitergeht. Es ist ein mühsames Unterfangen, aber das Ganze noch nicht verworfen. Die Hohengebrachinger Kirchenturmsanierung ist abgeschlossen.

Die Freude möchte ich darüber zum Ausdruck bringen, dass die Kirchenturmsanierung abgeschlossen ist und der Turm aus der Ferne und Nähe besehen wieder ein wahres Schmuckstück ist. Zum Bauwerk der Kirche Hohengebraching gehören zum einen die sichtbaren Bauten wie die Kirchen in der Pfarreiengemeinschaft, aber auch die Kirche aus den lebendigen Steinen. Jeder Getaufte ist so ein lebendiger Baustein. DIe Menschen sollten sich wieder mehr mit der Heiligen Schrift beschäftigen.

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