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Kommunalwahl

Dechant will Bürgermeister werden

Der frühere Landtagsabgeordnete tritt in Regenstauf für die Freien Wähler an. Wirtschaftskreisläufe, Wohnraum, Breitband und ÖPNV sind seine Themen.
Von Sieglinde Geipel, MZ

Landtagsabgeordnete Tanja Schweiger, Bürgermeisterkandidat Thomas Dechant und Ortsvorsitzender Erich Viehbacher freuen sich auf die Kommunalwahlen in Regenstauf. Foto: Geipel

Regenstauf. „Ich will der erste Bürgermeister aus den Reihen der Freien Wähler in Regenstauf werden“, sagte Thomas Dechant bei der Nominierungsversammlung der Freien Wähler im Sport-Center Mielke. Einstimmig nominierten die Mitglieder der Freien Wähler Thomas Dechant als ihren Bürgermeisterkandidaten für den Markt Regenstauf. In der gleichen Veranstaltung stellte die Gruppierung auch dieKandidatenliste für den Marktrat vor.

Ortsvorsitzender Erich Viehbacher sprach von einer ausgewogenen Liste mit bewährten und neuen Kräften. Besonders stolz sei man, dass unter den ersten zwölf Listenkandidaten vier Frauen seien. Angeführt wird die Liste von den beiden Marktgemeinderäten Erich Viehbacher und Michael Drindl, Thea Lohner-Strebl kandidiert aus persönlichen Gründen nicht mehr. Landtagsabgeordnete Tanja Schweiger gratulierte Thomas Dechant zur Bürgermeisterkandidatur und der Ortsgruppe zu ihrer Liste, die insbesondere altersmäßig gut durchgemischt sei.

Bürgermeisterkandidat Thomas Dechant stellte seine Ziele als zukünftiger Bürgermeister des Marktes vor. Regenstauf gehe es gut. In den letzten Jahren sei einiges erreicht worden. Dabei werde deutlich, dass es oft der Einfluss der Freien Wähler sei, der Projekte und Vorhaben im Markt voranbringe. Neben den guten Ideen sei es vor allem die Art und Weise, wie die Freien Wähler sich engagieren. „Die Freien Wähler machen nicht nur Politik, sie leben Politik“, stellte Dechant fest.

Die Freien Wähler hätten Mut zu klaren Worten. „So bin ich auch, so kennt man mich, deshalb bin ich jetzt bei Euch politisch wirklich daheim!“ betonte Dechant, der noch bis zum September Abgeordneter für die FDP im Bayerischen Landtag war. Bereits im vergangenen Frühjahr hatte er allerdings seinen Austritt aus der Partei angekündigt und schloss sich schließlich vor etwa zwei Monaten den Freien Wählern an.

Als Bürgermeister möchte Dechant noch enger mit den ortsansässigen Unternehmen zusammenarbeiten. seien für ihn schon immer eine Herzensangelegenheit gewesen. Die Bürger sollten vor Ort ein breites Angebot an Arbeitsplätzen haben. Grundvoraussetzung für eine Perspektive für junge Menschen und Familien sei bezahlbarer Wohnraum und bezahlbares Bauland. „Wir müssen es endlich schaffen, den alten Ortskern aufzuwerten und die Wohnqualität durch Verkehrsberuhigung zu verbessern“, stellte Dechant fest. Zudem müssten junge Familien optimale Bildungschancen für ihre Kinder vorfinden, angefangen bei der Kinderkrippe, über Kindergarten bis hin zu den Schulen, die optimal ausgestattet sein müssten. „Unsere Kinder sind jede Anstrengung wert!“

Ebenfalls unverzichtbar sei eine flächendeckende Versorgung aller Haushalte im Markt Regenstauf mit schnellen und qualitativ gleichwertigen Internetanschlüssen. „Da muss wohl erst ein IT-Unternehmer wie ich Bürgermeister werden, damit das im Rathaus erkannt wird“, stellte Dechant fest. Ein weiteres Thema ist für ihn ein bürgerfreundlicher ÖPNV. Jeder Bürger, der kein Auto habe oder der aus Altersgründen seinen Führerschein zurück gegeben habe, solle in die Lage versetzt werden, seine wichtigen Angelegenheiten im Markt erledigen und auch am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können. Die besonderen Bedürfnisse der jungen Menschen genauso wie der älteren müssten auf allen Ebenen berücksichtigt werden. „Sozial- und Kulturpolitik will ich für alle Generationen“, betonte Dechant. Als Vorsitzender der Feuerwehr Schönleiten wisse er sehr genau, dass ohne die Ehrenamtlichen in der Gemeinde nichts gehe. Ein großes Augenmerk werde er deshalb auf die Förderung der vielen Vereine und Gruppierungen legen. „Sie sind ein Schatz, den wir pflegen und erhalten müssen!“, stellte Dechant fest, der sich selbst als Macher bezeichnete. „Sonst wäre ich nicht Unternehmer geworden.“

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