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Veränderung

Der Abriss der Schule läuft nach Plan

Es geht voran: Der Abriss des Verwaltungstraktes und der Aula der Mittelschule Alteglofsheim soll noch bis Mitte März dauern.
Von Julia Falk

Der Abriss der Aula geht seit letzter Woche gut voran. Foto: Julia Falk
Der Abriss der Aula geht seit letzter Woche gut voran. Foto: Julia Falk

Alteglofsheim.Die Aula der Mittelschule liegt teilweise schon in Schutt und Asche, man sieht deutlich, dass sich etwas tut. Die Abrissarbeiten begannen vergangene Woche und werden voraussichtlich bis Mitte März andauern.

Im Januar erhielt Bürgermeister Herbert Heidingsfelder die Genehmigung von der Regierung, dass mit den Abrissarbeiten an der Mittelschule Alteglofsheim begonnen werden kann.

Derzeit werden von der Firma Plannerer aus Pullenreuth die ersten Abbrucharbeiten am Schulgebäude vorgenommen.

Die Grundvoraussetzungen für den Abriss hat man Ende letzten Jahres und Anfang diesen Jahres schon gestellt: Man brachte drei neue Fluchtwege an, verlegte die Verwaltung und das Lehrerzimmer und schuf einen neuen Schulweg, der für die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler unbedingt notwendig war, erwähnt Heidingsfelder. Um räumliche Probleme zu bewältigen, wird eine Grundschulklasse in einem Container unterrichtet.

Beeinträchtigung im Unterricht

Die Abbrucharbeiten verursachen natürlich eine Menge Lärm, deshalb werden die größten Abrissmaßnahmen in der Faschingswoche während der Ferien stattfinden. Der größte Schwerpunkt liegt in dieser Woche im Abriss der Gebäudedecke und in den Fundament-Zerkleinerungen, bei denen es durchaus laut werden kann.

Der Bürgermeister freut sich, dass es los geht. Foto: Julia Falk
Der Bürgermeister freut sich, dass es los geht. Foto: Julia Falk

Bis zum 18. März kann sich der Abriss hinziehen und die ein oder anderen Beeinträchtigungen im Unterricht geben, doch die Schulleiterin der Mittelschule, Elisabeth Frick, versichert, das gerne in Kauf zu nehmen, denn das Ziel stehe schließlich im Vordergrund.

Auch der Bürgermeister sieht die Situation gelassen, denn beispielsweise werde es eine neue, größere Mensa, die endlich den Anforderungen der Nachmittagsbetreuung gerecht werden kann, im neuen Schulgebäude geben.

Die Verwaltung und das Lehrerzimmer sind in das Hausmeisterhaus verlegt worden. Foto: Julia Falk
Die Verwaltung und das Lehrerzimmer sind in das Hausmeisterhaus verlegt worden. Foto: Julia Falk

Die 2008 eingerichtet Mensa dient der Schule als Provisorium für die ersten Ganztagsklassen. Nach zehn Jahren gelangt man allerdings an räumliche Grenzen, da jedes Jahr eine neue Ganztagsklasse hinzu kommt, so der Bürgermeister. Ebenso ist das Dach der Aula trotz getätigter Ausbesserungsarbeiten in desolatem Zustand.

Rücksicht ist gefragt

Fluchtwege wurden schon Ende 2018 angebracht. Foto: Julia Falk
Fluchtwege wurden schon Ende 2018 angebracht. Foto: Julia Falk

Da die Abbrucharbeiten genau im Zeitplan liegen, wird versucht, möglichst starke und lärmbelästigende Arbeiten in die Faschings- und Osterferien zu legen. Die Überlegung war schon, diese schweren Arbeiten auf die Nachmittage zu verlegen, doch findet da Nachmittagsunterricht statt. Deshalb bittet Heidingsfelder Schüler, Eltern, Anwohner und Lehrer um Verständnis, wenn es zu Lärmbelästigung kommt.

Diesbezüglich haben Frick und Heidingsfelder auch schon Briefe an die Anwohner versandt, die mit Einschränkungen rechnen müssen. Rücksicht wird auch beim Bringen oder Abholen der Kinder erbeten, denn durch die Baustelle kommt es zu Verkehrsbehinderungen.

„Natürlich wird es zu Beeinträchtigungen kommen, aber dafür haben wir ein schönes Ziel.“

Elisabeth Frick, Schulleiterin

Nach dem Abriss soll mit dem Boden-Fundament begonnen werden, sodass man sich von unten nach oben herantastet. Der Gemeinde ist wichtig, dass man bis Mai Ausschreibungen für Dachdeckerarbeiten oder Heizung-, Lüftungs- und Sanitäranlagen tätigt, um günstige Angebote einholen zu können, auch wenn damit erst nächstes Jahr begonnen werde.

Ein neuer Weg zur Sicherheit für die Schülerinnen und Schüler. Foto: Julia Falk
Ein neuer Weg zur Sicherheit für die Schülerinnen und Schüler. Foto: Julia Falk

Die Baumaßnahmen sind angesetzt für zwei Jahre, sodass zum Schuljahr 2020/2021 die neuen Gebäude genutzt werden können. Dann wird die Verwaltung im ersten Stock zu finden sein.

Rund um die Sanierung der Schule beschäftigt die Gemeinde Alteglofsheim die Realisierung des Nahwärmenetzes. Heidingsfelder berichtet: „Da wir schon ziemlich weit in der Planung des Nahwärmenetzes sind, werden wir nicht direkt mit der Mittelschule aufsatteln können.“ In der Schule werden zwei Blockheizkraftwerke installiert. Aber im Mai wird der Schulverband zu dieser Sache befragt werden, ob es eine Option gäbe, die Schule an das Netz anzuschließen. Allerdings müsse man hierzu erst 70 Anwohner „mit im Boot haben“, damit es sich rentiere.

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