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Jubiläum

Der Fitness-Parcours wurde gemeistert

Die Duggendorfer machten der Hochdorfer Feuerwehr das Patenbitten nicht einfach. Alle Aufgaben wurden gemeistert und die Zuschauer hatten viel Spaß.

  • Pusten, was das Zeug hält: Nur so konnte der Luftballon am Schlauchverteiler zum Platzen gebracht werden. Foto: Neu:
  • Wasser marsch, allerdings hatte der Helm Löcher. Foto: Neu
  • Koordination war beim Durchsägen des Baumstammes gefragt. Foto: Neu
  • Der Einsatzwagen der Hochdorfer Foto: Neu
  • Foto 15: Holzscheitl-Knien gehört zum Patenbitten dazu. Foto: Neu
  • Links, rechts, Mitte - das Publikum gab das Kommando. Foto: Neu
  • Foto 19: Gut beschirmt: Thomas Eichenseher (links) und Franz Gehr Foto: Neu
  • Das Gastgeschenk Foto: Neu
  • Wasser marsch Foto: Neu
  • Das Schlauchkuppeln der Kommandanten war ein Zeichen der Verbundenheit. Foto: Neu

Duggendorf. Im kommenden Jahr feiert die Hochdorfer Feuerwehr vom 19. bis 21. Juni ihr 140-jähriges Bestehen. Aus diesem Grund waren die Feuerwehrkameraden auf der Suche nach einem Patenverein. Fündig wurden sie bei der Nachbarwehr in Duggendorf. Ausgerüstet mit einem Leiterwagerl, bestückt mit Freibier und einer zünftigen Blasmusik der Naabtal-Blaskapelle marschierte fast ganz Hochdorf bei ihren Freunden auf, um für die Übernahme der Patenschaft zu bitten.

Zuerst mussten Vorsitzender Michael Pöppl, Kommandant Stefan Wendl sowie die beiden Festleiterinnen Ernestine und Irmgard Pöppl auf einem Holzscheit kniend, ihre Bitte vortragen. Ganz so leicht wollte man es den Freunden aus dem Nachbardorf nämlich nicht machen. Duggendorfs Kommandant Josef Frank hatte sich nämlich mit seinem Team ein paar knifflige Aufgaben überlegt.

Zuerst mussten die „Bittsteller“ einen Feuerwehr-Fitness-Parcours absolvieren. Ein umgebauter Leiterwagen mit Blaulicht diente als Einsatzfahrzeug und perfekt ausgerüstet ging es an die erste Aufgabe. Die Muskeln von Michael Pöppl und Stefan Wendl wurden getestet. Sie mussten einen Baumstamm durchsägen, das schafften die beiden mit Bravour und gingen flugs an die zweite Aufgabe. Hier war Geschicklichkeit und Koordination gefragt, die Damen durften sich Ersatzkandidaten suchen.

Bei dieser Aufgabe ging es um Bauch-Beine-Po. Vier Personen mussten mit drei Skiern gemeinsam einen Parcours durchlaufen. Die ersten Schritte waren noch etwas unbeholfen, nachdem allerdings das Publikum die Kommandos „Links, rechts, Mitte“ gab, wussten die „Läufer“ genau, wann welches Bein an der Reihe war. Das Publikum johlte und war begeistert.

Bei der nächsten Aufgabe warteten ein Schlauchverteiler und drei D-Schläuche mit Mundstück. Hier galt es einen Luftballon, der am Schlauchverteiler angebracht war, zum Platzen zu bringen. Es wurde gepustet was das Zeug hielt und der Luftballon gab bald seinen Geist auf. Beim letzten „Test„ musste natürlich noch, wie es sich für eine Feuerwehr gehört, ein Feuer gelöscht werden.

Allerdings mit der Kübelspritze und zum Wasser-Transport wurden Feuerwehrhelme zur Verfügung gestellt. Einziges Manko: Die Helme hatten Löcher. Die beiden Damen liefen, was das Zeug hielt. Michael Pöppl pumpte mit der Kübelspritze und nach kurzer Zeit verkündete Stefan Wendl „Feuer aus“.

Dann ließen sich die Duggendorfer Freunde aber nicht mehr lange bitten und verkündeten lautstark ihr „Ja“ als Patenverein. Die vier Kommandanten kuppelten als Zeichen der Verbundenheit noch eine Schlauchleitung und endlich konnte auf die neue Patenschaft beim gemütlichen Beisammensein angestoßen werden. (lsn)

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