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Kommunalwahl

Die Bürger stärker einbinden

Der CSU-Ortsverband nominiert Jürgen Beier als Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters.

Jürgen Beier (Mitte) ist zweiter Bürgermeister und Bürgermeisterkandidat der CSU Tegernheim. Foto: Volker Rössler
Jürgen Beier (Mitte) ist zweiter Bürgermeister und Bürgermeisterkandidat der CSU Tegernheim. Foto: Volker Rössler

Tegernheim.Der amtierende zweite Bürgermeister hat bei der Nominierungsversammlung am Mittwoch das einstimmige Vertrauensvotum der CSU-Mitglieder erhalten. Ebenfalls einmütig wurde der 20 Personen umfassenden Liste von Bewerbern um ein Mandat im Gemeinderat zugestimmt. Das teilte die Partei am Freitag in einer Mitteilung mit.

Ortsvorsitzender Volker Rößler begrüßte als Ehrengäste den Kreisvorsitzenden MdB Peter Aumer und Rainer Mißlbeck, den Kandidaten für das Amt des Landrats.

Im Anschluss folgte die Vorstellungsrede des Bürgermeisterkandidaten. Das Leitmotto, mit dem die Wähler überzeugt werden sollen, fasste Beier so zusammen: „Nachhaltige Kommunalpolitik muss auch die nächsten Generationen im Blick haben und braucht Ziele und Prioritäten.“ In der ablaufenden Wahlperiode habe sich gezeigt, dass die Gemeinde in vielen Bereichen unter ihren Möglichkeiten geblieben ist. Dies und auch der große Rückenwind, den er persönlich verspüre, habe ihn bewegt, sich nach 2014 nochmals zur Wahl zu stellen. Das Programm, mit dem der Ortsverband in die Kommunalwahl gehen will, wird laut Beier zusammen mit den Gemeinderatskandidaten erarbeitet. Wichtige Themen und Schwerpunkte seien laut Mitteilung die Einbindung der Bürgerinnen und Bürger in Entscheidungsprozesse und ein höheres Maß an Nachhaltigkeit.

Bei Berücksichtigung dieser Vorgaben hätten Fehler, wie sie beispielsweise bei der Sanierung der Mehrzweckhalle oder beim schlussendlich gescheiterten Wärmenetz in der Ring- und Wiedmannstraße gemacht wurden, vermieden werden können. Weitere Ziele seien ein verkehrspolitisches Gesamtkonzept, die bessere Nutzung möglicher Wohnpotenziale unter Berücksichtigung der Bewahrung ökologisch wertvoller Flächen und eine Energiepolitik, die ein neuer Umweltausschuss verantworten könnte. Vereine und Gruppen, die das Leben in Tegernheim besonders prägen und die Tätigkeit von Ehrenamtlern sollen aufgewertet werden. Im Wahlkampf möchte die CSU die Anliegen und Vorschläge dieser Institutionen aufgreifen und dadurch neue Formen der Anerkennung, Begleitung und Fortbildung schaffen.

Zentrales Anliegen seiner Kandidatur ist für Beier, nicht nur bei dringendem Handlungsbedarf tätig zu werden, sondern durch eine vorausschauende Strategie die Zukunft der Gemeinde über eine Wahlperiode hinaus zu planen. Selbstverständlich würde die Politik anhand aktueller Entwicklungen behutsam neu ausgerichtet. Ohne Konzept verliere man jedoch das Wesentliche aus den Augen. Alle Anwesenden sprachen ihrem Kandidaten das Vertrauen aus und bestimmten danach die Liste für den Gemeinderat: Platz eins Jürgen Beier, 2. Stefan Adler, 3. Volker Rößler, 4. Hubert Fehr, 5. Maria Weigert, 6. Günter Schöberl, 7. Alfred Federl, 8. Kurt Holzapfel, 9. Susanne Melzl, 10. Mario Lorenz, 11. Oliver Birchinger, 12. Andreas Riegel, 13. Thomas Bücherl, 14. Dagmar Wittmann, 15. Christian Fuchs, 16. Stefanie Schmidt, 17. Christoph Gollrad, 18. Maximilian Lindner, 19. Hans Preiß, 20. Martin Nigl. Als Beauftragte für den Wahlvorschlag fungieren Martin Jäger und Veronika Schichtl.

Die Kandidatenliste

  • Kandidaten: Dank dieses Engagements könne man eine Liste präsentieren, die einen breiten Querschnitt durch alle Alters- und Berufsgruppen biete, teilt die Partei mit.

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