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Die Burg Wolfsegg ist wieder offen

Eigentlich sollte die Burg Wolfsegg schon seit einem Monat wieder offen haben, aber dann kam Corona dazwischen.

Die Landrätin und der Bürgermeister nahmen den neuen Bühneneinbau und die neue Fluchttreppe unter die Lupe.  Foto: Petra Meier
Die Landrätin und der Bürgermeister nahmen den neuen Bühneneinbau und die neue Fluchttreppe unter die Lupe. Foto: Petra Meier Foto: Petra Meier/Petra Meier

Wolfsegg.Die Verantwortlichen hatten zu Jahresbeginn die üblichen Vorkehrungen für die Saisoneröffnung am 1. Mai getroffen und ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm geplant – gefreut hatte man sich vor allem auf eine vollständige Saison, denn nach der Erneuerung des Museumskonzepts und der Ertüchtigung des Brandschutzes war die Burg 2019 auch nur ab dem Sommer für Besucher offen gewesen. Das Kuratorium Burg Wolfsegg e.V. ist ohne institutionelle Zuschüsse natürlich auch auf die Einnahmen aus den Eintritten und sonstigen Aktivitäten angewiesen, zumal die Maßnahmen des letzten Jahres die Vereinskasse stark strapaziert haben.

Als sich abzeichnete, dass Museen nach dem Lockdown wieder öffnen dürfen entwickelten die Kuratoriumsmitglieder um Geschäftsführerin Sonja Fuchs alsbald ein – auch für die ehrenamtlichen Burgdienstler praktikables – Hygienekonzept. Bei einem Ortstermin machten sich die Vorsitzende, Landrätin Tanja Schweiger, und der 2. Vorsitzende, Bürgermeister Roland Frank, nun ein Bild von der Umsetzung der Vorgaben. Besonders interessierte sie aber die Neugestaltung der Bühne und Tribüne, die laut Schweiger mehr als gelungen sei.

Leider wird die Bühne in diesem Jahr coronabedingt wohl nicht mehr zum Einsatz kommen. Das Kindertheater, das die Bühne sozusagen einweihen wollte, wurde bereits abgesagt. Wie es mit den anderen Veranstaltungen wird, muss abgewartet werden.

Beim Burgbesuch gelten die mittlerweile bekannten Regeln: Abstand halten und Mund-Nase-Maske tragen. Den Gegebenheiten auf der Burg geschuldet müssen sich die Burgbesucher auch noch an ein paar andere Vorgaben halten: Es dürfen lediglich 17 Besucher auf einmal in der Burg sein – hier bittet das Kuratorium um Verständnis, wenn es zu Wartezeiten vor der Burg kommt. In der Burg gibt es für jeden Raum einen Hinweis zur maximalen Zahl der Besucher im Raum. Die kleineren Räume sind überhaupt nicht zugänglich und auch die Medienstation dürfen nicht bedient werden; sie sind auf Dauerschleife geschaltet. Der Burgbesuch muss als eine Art Rundgang erfolgen, um möglichst wenig in die Nähe von anderen Besuchern zu kommen.

Weitere Informationen finden sich auf der neugestalteten Internetseite des Kuratoriums. (lpm)

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