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Die Fahne symbolisiert ein Stück Heimat

Die Fürstbischöflich Privilegierte Feuerschützengilde Wörth ist ein alter Verein. Ihre restaurierte Fahne erhielt den Segen.
Von Theresia Luft

Pfarrer Johann Baier segnete die restaurierte Fahne der Fürstbischöflich Privilegierte Feuerschützengilde Wörth.  Foto: Theresia Luft
Pfarrer Johann Baier segnete die restaurierte Fahne der Fürstbischöflich Privilegierte Feuerschützengilde Wörth. Foto: Theresia Luft

Wörth an der Donau.Die Fürstbischöflich Privilegierte Feuerschützengilde Wörth kann auf einen lange Geschichte zurück blicken. Kürzlich, noch vor den Einschränkungen wegen der Corona-Krise, erhielt ihre Fahne, die restauriert wurde, den kirchlichen Segen. Mit einem feierlichen Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche Wörth und einem anschließenden Ehrenabend wurde die Fahnensegnung würdevoll begangen.

Pfarrer Johann Baier ging in seinen Ausführungen auf die traditionsreiche Geschichte der Fürstbischöflich Privilegierte Feuerschützengilde Wörth ein. Sie sind einer der ältesten Vereine der Stadt Wörth und gehören zu den ältesten Schützenvereine im Landkreis Regensburg. „Ein kleiner Verein mit 60 Mitgliedern trägt ein hohes Maß an Verantwortung. Die Fahne ist ein Wahrzeichen für eine jahrhunderte- lange Tradition, die von den rührigen Mitgliedern weiter getragen wird“, so Pfarrer Baier, der für die Zukunft dem ehrwürdigen Verein alles Gute wünschte. Anschließend wurde die Fahne gesegnet.

Wappen auf der Fahne

Auf einer Seite der Fahne ist das Wappen des Bischofs Max Prokop von Törring, der im Jahr 1787 in Würdigung der damaligen Bedeutung der Fürstbischöflich Privilegierte Feuerschützengilde Wörth gewährte, sein Wappen in ihre Standarte/Fahne aufzunehmen. Die andere Fahnenseite zeigt das Schloss Wörth und in stilisierter Form das Wappen des Protektors von Thurn und Taxis sowie der Stadt Wörth. Wie erster Schützenmeister Josef Weinzierl sagte, wurde für 3000 Euro die eine Seite der Fahne von der Wörther Firma Herzblick restauriert. Bereits 1959 erhielt die Fahne erstmals den kirchlichen Segen. 1995 wurde die eine Seite der Fahne bereits restauriert und nun die zweite Seite.

Die „Gilde“

  • Ausprobieren

    : Wer den Schießsport einmal ausprobieren möchte, kann jederzeit gerne vorbeikommen.

  • Tätigkeiten:

    Sportliche Herausforderungen und das gesellschaftliche Leben prägen die Fürstbischöflich Privilegierte Feuerschützengilde. (llt)

„Bei unserer Fahne sind nun beide Seiten in Schuss gebracht“, so Weinzierl. Ein besonderer Stolz der rührigen Fürstbischöflich Privilegierte Feuerschützengilde Wörth ist die Standarte aus dem Jahre 1793, die nur noch zu besonderen Anlässen, wie beispielsweise der Fahnensegnung, der Öffentlichkeit präsentiert wird und ansonsten einen Ehrenplatz im Schützenraum hat. Ansonsten ist die Fahne im Einsatz und schreitet den Mitgliedern würdevoll voran. „Eine große Fahnenweihe wurde bei der Fürstbischöflich Privilegierte Feuerschützengilde noch nie gefeiert.

1959 war Fahnensegnung

Auch 1959 fand die Fahnensegnung im kleinen Rahmen statt“, so der erste Schützenmeister.

Musikalisch umrahmten „de Unsern“ den Festgottesdienst und den Ehrenabend im Gasthof Geier, der mit den Mitgliedern der Zimmerbüchsen-Schützengesellschaft 1864 Wörth gefeiert wurde. Zweiter Bürgermeister Josef Schütz gratulierte im Namen der Stadt Wörth, und sagte, die Fahne symbolisiere ein Stück Heimat. „Gerade in der heutigen Zeit steht die Fahne für ein Stück Beständigkeit, für Heimatgefühl und sie wird mit Stolz und Ehre voran getragen“, so Schütz, der gleichzeitig den Stolz der Stadt auf die Fürstbischöflich Privilegierte Feuerschützengilde, als einer der ältesten Vereine von Wörth zum Ausdruck brachte. Für die Schützensektion Walhalla überbrachte Martin Bruckner die Glückwünsche. (llt)

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