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Pentling/Grossberg

Die Großberger Kirche – ein Blick in die 60er Jahre

Zum Tag des offenen Denkmals wird an diesem Sonntag um 14.30 Uhr Pentlings Ortsheimatpfleger Professor Dr. Hans Weigert durch die jüngste Kirche (aus dem 20. Jahrhundert) im Gemeindebereich führen.
Josef Eder

Die Kirche Großberg Foto: Josef Eder
Die Kirche Großberg Foto: Josef Eder

Pentling.Das Thema lautet „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“.

Geweiht ist der moderne Sakralbau des Großberger Gotteshauses dem in Bad Abbach geborenen Kaiser Heinrich II. und seiner Gemahlin, der heiligen Kunigunde. Es ist der Initiative von Pfarrer Rupert Scheuerer und der Aktivität des Großbergers Kirchenbauvereines zu verdanken, dass bereits im Jahre 1962 mit der Planung für diese Kirche begonnen werden konnte.

Am 6. Oktober 1962 legte Prälat Augustin Kuffner den Grundstein. Den Richtbaum für das Kirchenschiff setzten die Zimmerer am 7. Februar 1963, das Bäumchen für den 37 Meter hohen Turm am 21. Juni desselben Jahres. Zu dieser Stunde, so schreibt der verstorbene Monsignore Dr. Karl Wölfl in seiner Chronik, kommt aus Rom die Nachricht, dass Kardinal Montini zum neuen Papst Paul VI. gewählt wurde.

Drei Tage nach dem Richtfest werden am 24. Juni die drei Glocken eingeholt. Ihre Segnung erfolgt am 5. Oktober 1963. Die Benediktion mit dem ersten Gottesdienst wurde am 1. Dezember 1963 von Domkapitular Kuffner vollzogen. Diözesanbischof Dr. Rudolf Graber vollzog die Konsekration am 12. Juli 1964. (lje)

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