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Die kluge Voraussicht des Kreistags

Ein Kommentar von Walter Schießl

Es ist natürlich viel zu früh, um eine Bilanz zu ziehen. Aber dennoch muss den Beschäftigten an der Kreisklinik schon mal ein dickes Lob für ihre Arbeit gezollt werden. Denn in einer Ausnahmesituation haben sie bislang das Unmögliche geschafft und alle Hebel in Bewegung gesetzt, um für eine Gesundung der Corona-Patienten zu sorgen. Erfolgsaussichten, Zahlen und Statistiken sind immer von vielen – auch unbeeinflussbaren – Faktoren abhängig, aber allein die Tatsache, dass in Wörth noch kein Patient mit dem Corona-Virus gestorben ist, zeigt, dass hier einmal mehr am kleinen Krankenhaus beste Arbeit geleistet wird, alle Räder perfekt ineinandergreifen. Das Festhalten beim Landkreis an dieser Einrichtung über all die Jahre hinweg, ist ein Zeichen von Weitsicht, gerade in Zeiten, in denen Privatisierungen, Verkäufe, Sanierungen und Verkleinerungen landauf, landab Themen waren. Es war eine kluge Voraussicht vom Kreistag, sich niemals in diese Debatten eingelassen zu haben. Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass der Staat bald seine Versprechen einlöst und den Krankenhäusern Gelder aus dem „Rettungsschirm“ überweist. Schon vorab wird im Wörther Haus Vorbildliches zur Linderung der Corona-Krise geleistet – und das muss honoriert werden.

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