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Jubiläum

Die Marienkapelle wird 20 Jahre alt

Der Förderverein organisiert am Sonntag einen Festgottesdienst.

Die Marienkapelle mit dem besonderen Namenstag „Mariä Königin“ in Lehen.  Foto: Peter Luft
Die Marienkapelle mit dem besonderen Namenstag „Mariä Königin“ in Lehen. Foto: Peter Luft

Bernhardswald.Das 170 Einwohner zählende Dörfchen Lehen in der Pfarrei Lambertsneukirchen in der Gemeinde Bernhardswald kann am Sonntag einen kirchlichen Festtag begehen. Die Dorfkapelle in Lehen wird das 20-jährige Gründungsjubiläum feiern. Der Förderverein der Marienkapelle Lehen mit Vorsitzender Regina Schweiger, auch zwanzig Jahre im Amt, organisiert am Sonntag, dem Erscheinungstag der Mutter Gottes von Fatima, um 9.30 Uhr einen Festgottesdienst mit Pfarrer Konrad Mühlbauer und Studiendirektor Thomas Köppl, der bis vor 15 Jahren als Pfarrer in der Pfarrei Lambertsneukirchen erfolgreich wirkte und am 30. Oktober 1999 der Kapelle bei der Einweihung den Segen gab.

Anschließend findet ab 11 Uhr mit einem Schweinebraten-Essen die Feier im Gasthaus Weigert in Lehen statt. Die Dorfkapelle hat einen besonderen Namenstag. Das Kleinod gehört mit der Kapelle St. Ägidius am Schlossgut in Wolfersdorf in der Pfarrei Pettenreuth zu den jüngsten Bauwerken in der Pfarreiengemeinschaft. Die Kapelle ist „Mariä Königin“ geweiht. Papst Pius XII. hat diesen Marien-Festtag erst vor 65 Jahren im Jahre 1954 eingeführt.

„Die Kapelle stünde nicht hier, wenn nicht die alte Kapelle in der Dorfmitte beim Wirtshaus wegen Straßenbau hätte abgerissen werden müssen. Es war eine gute Idee, den Neubau an dem beschaulichen Waldesrand zu errichten“, erzählt Pfarrer Konrad Mühlbauer.

„Initiatorin der Wiederherstellung war und ist Regina Schweiger. Sie ist auch die Vorsitzende des Kapellenvereins und Seele dieses Kleinods. Die Schreinermeistersehefrau lieferte auch mit ihrem Ehemann Josef kostenlos das Baumaterial.“ Die Kapelle werde von der Bevölkerung sehr angenommen. Es sei ein Ort der Gnade und des Gebets, „sowie Zufluchtsort für schwierige Situationen von Krankheit, wo Leid und Not zu verarbeiten sind“, sagt der Subsidiar.

„Ich danke dem Förderverein für seine Umsicht um das Flurdenkmal. Besonderer Dank gilt Regina Schweiger für ihren persönlichen Einsatz und dem 63 Mitglieder zählenden Verein“, sagte Pfarrer Konrad Mühlbauer. Die Erbauung der Kapelle geht auf ein Familienversprechen der Familie Schweiger zurück.

Den Baugrund stellte Leo Steinkirchner zur Verfügung. Architekt Konrad Schweiger von Hackenberg fertigte den Plan. Viele freiwillige Helfer vom Dorf halfen das Bauwerk vollenden. Einmal im Jahr lösen die beiden Bürgermeister Werner Fischer und Xaver Graf ihr Versprechen ein. Sie pilgern zum Ort „Am Schatzgraben“ und ministrieren mit dem Rauchfass zum Fest „Rorate“ im Advent. (llu)

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