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Schule

Die Turnhalle erhält ihren Segen

Die Schulverbandsgemeinden Duggendorf, Holzheim, Kallmünz und Wolfsegg investierten kräftig in den Mittelschulstandort.
Von Martina Neu, MZ

Das Schulverbandsgremium besichtigte die neue Turnhalle. Foto: Neu
Das Schulverbandsgremium besichtigte die neue Turnhalle. Foto: Neu

Kallmünz. KALLMÜNZ. Die Feuertaufe hat die neue Turnhalle der Johann-Baptist-Lassleben Grund- und Mittelschule bereits erfolgreich hinter sich gelassen. Sowohl im Vereinssport, als auch im Schulsport wird sie seit Januar von den 259 Schülerinnen und Schülern kräftig genutzt. Vorbei sind die Zeiten, in denen die Schüler bei niedrigen Temperaturen zum Sportunterricht gingen. Um den Schülern während der Umbauphase trotzdem den Sportunterricht zu ermöglichen, nutzten die Grundschüler den Mehrzweckraum der Schule oder den Bürgersaal. Die Mittelschüler wurden mit dem Bus zum Gymnasium nach Burglengenfeld befördert und konnten sich in der dortigen Sporthalle auspowern.

Dies gehört nun auch der Vergangenheit an, denn die schmucke Turnhalle wird bereits seit vier Monaten von den Schulkindern mit Leben erfüllt. Die Halle hat eine Grundfläche von rund 630 Quadratmetern, für Umkleiden, Geräteräume, etc. fallen weitere 640 Quadratmeter an. Helles Holz, eine grazile Dachkonstruktion, ein spezieller Sportboden, genügend Stauraum für die Sportgeräte, vier neue Umkleideräume, Duschräume, Heizungsanlage, eine Küche und vieles mehr lassen kaum noch Wünsche offen. Fensterfronten an den beiden Längsseiten bringen genügend Tageslicht in die Halle. Eine Abtrennung, die bei Bedarf ein Drittel von der Halle mittels eines Trennvorhangs abteilt, schafft einen zusätzlichen Trainingsraum. So können beispielsweise zwei Klassen gleichzeitig zum Sportunterricht. Baubeginn der Halle war im September 2016. Die Bürgermeister des Schulverbands verbrachten so manche Sitzung, um die beste Lösung für alle Beteiligten zu finden. Insgesamt waren bis zur Gebäudeendreinigung 45 Firmen an der Maßnahme beteiligt.

Die Kosten werden aufgeteilt

Die Kostenaufteilung erfolgt anhand der Schülerzahlen mit dem Stand zum 1. Oktober 2015. Damals besuchten 265 Kinder die Johann-Baptist-Lassleben Grund- und Mittelschule, davon kamen 73 Kinder aus Duggendorf, 38 Kinder aus Holzheim, 133 Kinder aus Kallmünz und 21 Kinder aus Wolfsegg. Schulverbandsvorsitzender und Kallmünz‘ Bürgermeister Ulrich Brey blickte im Vorfeld auf den großen Kraftakt zurück, den die Mitgliedsgemeinden Duggendorf, Holzheim, Kallmünz und Wolfsegg gemeinsam stemmten.
Insgesamt wurden 3,1 Millionen Euro investiert. Die Kosten für die Außenanlagen stehen derzeit noch nicht fest. Mit der Fertigstellung der Turnhalle ist man nun einen weiteren Schritt zur Erhaltung des Mittelschulstandortes in Kallmünz gegangen, so Brey. Zumal auch die Schulhaussanierung erst wenige Jahre zurückliegt und im Jahr 2009 abgeschlossen wurde. „Mit diesem Kraftakt, den wir alle gemeinsam im Schulverband gemeistert haben, sind wir die nächsten Jahre gut aufgestellt und gewappnet“, so ein zufriedener Schulverbandsvorsitzender. Am Freitag wird nun das neue Schmuckstück im Beisein vieler Ehrengäste aus Politik und Wirtschaft eingeweiht und erhält seinen kirchlichen Segen von Pfarrer Andreas Giehrl und Pfarrer Gottfried Troebs. Das Programm des Festaktes mit Tanzvorführungen und Sporteinlagen gestalten die Schüler der Johann-Baptist-Lassleben-Schule.

Ein Kunstwerk aus Gusseisen
Im Anschluss an den Festakt wird noch ein neues Kunstwerk, das im Eingangsbereich der Turnhalle angebracht wird, enthüllt. Das Kunstwerk aus Gusseisen stellt die Gemeindegebiete der vier Mitgliedsgemeinden dar. Die Gemeindegebiete wurden in den Farben Gold, Silber und Bronze abgebildet. Gold entfällt aufgrund des größten Kostenanteils auf den Markt Kallmünz, Silber auf die Gemeinden Duggendorf und Holzheim und Bronze auf Wolfsegg. Nachdem die Schülerinnen und Schüler die Halle bereits auf Herz und Nieren getestet haben, soll sie auch der Öffentlichkeit nicht vorenthalten werden. Hierzu findet am Pfingstmontag von 13 bis 17 Uhr ein Tag der offenen Tür statt, bei dem sich die Bevölkerung ein Bild von der neuen Turnhalle machen kann. Der ATSV bietet für die Besucher Kaffee und Kuchen an.

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