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Jahresrückblick

Die Wünsche der Obertraublinger für 2020

Zum Jahresende hat die Mittelbayerische Bürger nach ihren Vorstellungen für die Gemeinde, Vereine und Einrichtungen gefragt.
Von Petra Schmid

Ortsheimatpfleger Pius Detterbeck wünscht sich mehr Platz für sein Heimatmuseum.  Foto: Archiv Petra Schmid
Ortsheimatpfleger Pius Detterbeck wünscht sich mehr Platz für sein Heimatmuseum. Foto: Archiv Petra Schmid

Obertraubling.Einem Sprichwort nach ist das Leben kein Wunschkonzert. Aber die Menschen haben dennoch meist den einen oder anderen Wunsch. Je nachdem sind es Träume, die in Erfüllung gehen können, oder sie bleiben ein ersehnter Wunsch. Die Mittelbayerische fragte bei einigen im Ort bekannten Menschen nach, was sie sich für ihre Kommune, ihren Verein, eine Einrichtung oder für die Mitbürger wünschen.

Ortsheimatpfleger Pius Detterbeck musste für eine Antwort auf die Frage nicht lange überlegen: „Mehr Platz für das Heimatmuseum. Denn Detterbeck ist nicht nur Ehrenbürger und Ortsheimatpfleger, sondern auch der „Vater“ des Heimatmuseums. Vielleicht werde einmal ein Hof frei, denn die Gemeinde dann zu diesem Zweck übernehmen könne. Allerdings wollten die Oberhinkofener, in deren Ortsteil das heimathistorische Kleinod derzeit untergebracht ist, dies nicht hergeben, meinte er mit einem Augenzwinkern. Die nächsten Jahre sei es hier gut untergebracht, versicherte Detterbeck.

Auch die Gemeinde hat der Ehrenbürger im Blick. Obertraubling sei eine attraktive Gemeinde mit vielen Einwohnern und habe viel zu bieten. Detterbeck wünscht sich, dass der Kontakt zwischen den Bürgern und Vereinen so gut bleibt wie bisher. Zudem sei es ihm ein Anliegen die gute Zusammenarbeit mit den Verwaltungsmitarbeitern wie bisher weiter zu führen, betonte der Ortsheimatpfleger.

Verkehrssituation verbessern

Auch Obertraublings Büchereichefin Angelika Biermeier hat einige Wünsche parat. Freilich hat sie hier die Ortsbibliothek als erstes im Blick. „In erster Linie hätte ich gerne, dass der Besuch der Bücherei weiter so gut wie bisher bleibt und wir unsere Kunden so gut zufriedenstellen können.“ Allgemein wünscht sich Biermeier, für die Bürger eine Verkehrsentlastung. Nicht nur zur Hauptverkehrszeit, sondern auch tagsüber sei es oft schwierig, aus einer Wohnstraße auf die Hauptstraße zu kommen, erklärte Biermeier. In den vergangenen zehn Jahren habe sich die Situation massiv verschlechtert. Sie wünsche sich, dass das Verhalten der Autofahrer wieder rücksichtsvoller werde, sagte die Büchereileiterin weiter.

Aktive Pfarrei

  • Hoffnung:

    „Ich wünsche mir, dass weiterhin eine so lebendige Pfarrgemeinde in Obertraubling gestaltet wird“, sagt Pfarrer Helmut Brunner. Bisher würden sich schon sehr viele Pfarrangehörige einbringen und auch die Pfadfinder und Ministranten seien sehr aktiv.

  • Glaube:

    Wichtig sei es, Freude am Glauben zu haben und dies am jeweiligen Platz im Leben und nicht in abgehobener Weise.

Die Senioren hat Reinhard Kilian, VdK-Vorsitzender und Mitglied des Seniorenbeirats, im Blick. Es werde in Obertraubling schon etliches für die älteren Bürger getan, aber der Seniorenbeirat habe noch Idee und Wünsche versicherte Kilian.

Seniorentreff etablieren

Er nannte gleich ein Beispiel: Man wolle einen Seniorentreff etablieren und habe bereits einige Treffen in den Räumen des Jugendtreffs abgehalten, allerdings sei es dort nicht ideal. Man müsse immer Tische und Stühle herbei- und wegschaffen, erklärte Kilian. Hier wünsche er sich eine Verbesserung.

Der 2. Sportvereinsvorsitzende Oliver Schleelein hat einen Wunsch, der wohl allen Obertraublinger zugutekommt, er möchte nämlich zum großen Jubelfest Anfang Juli, tolles Wetter und eine super Stimmung mit vielen Besuchern, die gemeinsam den 100. Geburtstag des Sportvereins feiern würden, schwärmte Schleelein. Der SVO sei nach den langen Vorplanungen nun in der heißen Phase, versicherte er.

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