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Wahlen

Donaustaufer SPD setzt weiter auf Sommer

Die Sozialdemokraten schicken einstimmig den derzeitigen Bürgermeister wieder ins Rennen um den Amtssessel in Donaustauf.
Von Petra Schmid

SPD-Chef und Bürgermeister-Kandidat Jürgen Sommer mit Vize-SPD-Ortschefin Ursula Hildebrand vor dem neuen Werbe-Roll-Up Foto: Petra Schmid
SPD-Chef und Bürgermeister-Kandidat Jürgen Sommer mit Vize-SPD-Ortschefin Ursula Hildebrand vor dem neuen Werbe-Roll-Up Foto: Petra Schmid

Donaustauf.Eine große Überraschung ist der Bürgermeisterkandidat der SPD Donaustauf/Sulzbach für die Wahl im kommenden Jahr nicht. Die Sozialdemokraten setzen weiterhin auf Bürgermeister Jürgen Sommer, der bereits zwei Amtsperioden für sie auf dem Chefsessel im Rathaus sitzt. Bei der Nominierungsversammlung im Forsters Posthotel schenkten ihm alle 23 Mitglieder ohne Gegenstimmen das Vertrauen.

Nach der Bekanntgabe des Wahlergebnisse sagte Sommer, er empfinde es als Freude, in den Wahlkampf einsteigen zu können. Im Anschluss stellte er sein neues Roll-Up vor, auf dem das Motto „Kraftvoll weiter“ steht. Zuvor hatte die zweite SPD-Ortsvereinsvorsitzende Ursula Hildebrand die Versammlung eröffnet und nach der Erklärung der üblichen Regularien als Kandidaten für das Bürgermeisteramt bei der Wahl im nächsten Jahr, Amtsinhaber Jürgen Sommer vorgeschlagen.

Die Vorstandschaft habe sich hier nicht lange Gedanken machen müssen, wer hierfür in Frage komme, sagte sie und fügte an: Es gebe gar keine Alternative, er sei bereits seit zwei Perioden Bürgermeister und mache seinen Job, sehr, sehr gut. „Er ist einer von uns und versteht unsere Probleme und Sorge“, hob Hildebrand hervor. Er wisse, was in den Menschen vorgeht und deshalb schlage sie ihn als Kandidaten vor, sagte sie.

Fortbildung ist wichtig

Im Anschluss stellte Sommer seine Beweggründe vor, warum er sich wieder um das Bürgermeisteramt bewerben wolle. „Liebe Genossen, Freunde und liebe Anett, Anna und Lena, schön dass ihr da seid“, sagte er mit Blick auf die Versammlungsmitglieder und seine Familie, die bei der Versammlung anwesend war. Es sei schön, Bürgermeister zu sein, betonte er, zumal man neben Kritik und Beschwerden auch das eine oder andere Mal positive Rückmeldungen erhalte. Sommer verlas als Beispiel eine Karte, die er kürzlich bezüglich seines Einsatzes für die Lindenallee erhalten habe. Es sei nun das vierte Mal, dass er darum bitte, als Bürgerkandidat ins Rennen geschickt werde. Im Jahr 2002 sei er dem damaligen Amtsinhaber Hans Lauberger unterlegen und habe sich dann im Jahr 2008 mit 56 Prozent durchgesetzt. Überraschend sei er im Jahr 2014 trotz zweier Mitbewerber mit 62 Prozent der Stimmen gewählt worden, blickte Sommer zurück. Es gebe gute Anzeichen dafür, an den Erfolg der letzten Wahl anknüpfen zu können, sagte Sommer optimistisch.

Die Kandidaten-Kür

  • Nominierung:

    Die Mitglieder der Nominierungsversammlung stimmten ohne Gegenstimmen dafür, das Jürgen Sommer wieder als Bürgermeisterkandidat antreten soll.

  • Liste:

    Die Kandidaten, die bei der Kommunalwahl im nächsten Jahr für die SPD Donaustauf antreten sollen, werden in einer separaten Versammlung vorgestellt und nominiert.

Ein Bürgermeister brauche eine gut funktionierende Verwaltung und seit er 2014 zum Leiter der Verwaltungsgemeinschaft gewählt wurde, habe er sich für Fortbildungsmaßnahmen der Verwaltungskräfte eingesetzt, erklärte er. Sommer blickte auf die durchgeführten Maßnahmen der vergangenen Jahre zurück und erwähnte unter anderem die Realisierung des Supermarkts mit dem dazugehörigen Grundstückstausch oder den Kinderkrippenanbau.

Senioren ein Thema

Im Anschluss widmete er sich den Projekten wie etwa die Sanierung der Hammermühlebrücke, dem geplanten Bolzplatz oder das Baugebiet „Sulzbach Ost“, die gerade am Laufen oder in der Planung seien. Auch dem Thema Senioren widmete sich Sommer. Oft werde angesprochen, dass man sich ein Seniorendomizil mit betreutem Wohnen im Markt wünsche, damit man auch im Alter in der Heimatgemeinde bleiben könne.

Er betonte, er wünsche sich im Marktrat eine parteiübergreifende Zusammenarbeit. Er wolle mit Mut, Ausdauer und Freude an der Arbeit das Beste für die Bürger Donaustaufs rausholen, versicherte Sommer.

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