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Brunn/Frauenberg

Dorferneuerung soll Frauenberg schöner machen

Das Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) hatte die Bürger Frauenbergs zu einer Informationsveranstaltung eingeladen.
Manfred Kox

Die Dorfmitte soll attraktiver gestaltet und zu einem Treffpunkt werden. Foto: Manfred Kox
Die Dorfmitte soll attraktiver gestaltet und zu einem Treffpunkt werden. Foto: Manfred Kox

Brunn.Um die 80 interessierte Besucher füllten den Raum im Kindergarten und ließen sich die geplanten Vorhaben erläutern. Nachdem die Dorferneuerung in Brunn abgeschlossen ist, wendet sich die Gemeinde der Entwicklung des nächsten Ortsteils zu. Natürlich sind Eglsee und Pettendorf im Gesamtkonzept enthalten. Bereits 2008 wurden erste Überlegungen angestellt, welche Vorhaben in das Programm aufgenommen werden sollten, bevor 2013 ein Antrag gestellt wurde.

Nun steht das Dorferneuerungsprogramm. Es soll der Verbesserung der Lebens-, Wohn-, Arbeits- und Umweltverhältnisse in ländlichen Gemeinden dienen. Die Reihenfolge der Maßnahmen legt die Gemeinde im Rahmen ihrer Leistungsfähigkeit fest, da sie ihren eigenen Kostenanteil selbst tragen muss. Gefördert werden neben öffentlichen auch private Vorhaben im jeweils festgelegten Verfahrensgebiet.

Martin Wohlfahrt vom Büro Bartsch erläuterte die Schwerpunkte: die Dorfmitte mit Pfarrhaus, Kriegerdenkmal und Weiher, Sportanlagen, Freiflächen und die Verkehrsführung, wobei dem Hochweg eine besondere Bedeutung zukommt. Die Gesamtmaßnahmen belaufen sich auf etwa fünf Millionen Euro. Auch eine Teilnehmergemeinschaft wird gegründet. Die Grundbesitzer und Erbbauberechtigten im Verfahrensgebiet wählen einen Vorstand, der die gemeinschaftlichen Interessen wahrnimmt, die entsprechende Projekte vorantreibt und bis zur Übergabe betreut. Die Wahl wird Anfang nächsten Jahres erfolgen. Für die Dorferneuerung wird ein längerer Zeitraum angesetzt.

Einige Fragen brannten den Zuhörern noch auf den Nägeln. Dass der Hochweg ohne Kostenbeteiligung der Anlieger saniert werden soll, war für einige unerwartet. Einzelne Maßnahmen hätte man gerne vorgezogen, die Reihenfolge ist jedoch noch offen und kann vom künftigen Vorstand festgelegt werden. Hinzu kommt, dass jeweils ein Ausführungsplan zu erstellen ist, der noch gefertigt werden muss. Auch die finanzielle Leistungsfähigkeit der Gemeinde Brunn spielt eine Rolle.

Bürgermeister Karl Söllner rief die Bürger auf, sich mit Anregungen und positiver Einstellung auf die Dorferneuerung einzulassen. Sich zur Wahl zu stellen und daran teilzunehmen stärke die Teilnehmergemeinschaft. Er erinnerte, dass die Vorhaben ohne die Dorferneuerung aus eigener Kraft nicht zu schaffen wären. Er dankte den Referenten sowie dem ALE, dessen Genehmigungen es ermöglicht hätten, bereits im Vorgriff einige Dinge, wie etwa die Stockbahn, zu verwirklichen. (lox)

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