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Freizeit

Dorfpokal schweißt Dorf zusammen

Für den Dorfkick in Tegernheim gibt es eine Erfolgsformel.
Von Petra Schmid

Entschlossen wurde um die Torchancen gekämpft. Foto: Petra Schmid
Entschlossen wurde um die Torchancen gekämpft. Foto: Petra Schmid

Tegernheim.. Bereits zum fünften Mal hat der Ortsverband der CSU ein kleines, aber feines Fußball-Turnier organisiert und sogar einen Dorfpokal ausgelobt. Sechs Teams – die meisten bunt zusammengewürfelt, darunter exotische Namen wie „Schweinswadlbeisser“, traten an und hatten sichtlich Spaß, dem runden Leder nachzujagen. Auch einige Kiebitze am Spielfeldrand fanden sich ein und sparten nicht mit Fachkommentaren. Ein Dauer-Abonnement auf der „Tribüne“ hat natürlich CSU-Kreischef Peter Aumer. Er ist nämlich seit Beginn der Serie gern gesehener Schirmherr. Und Aumer nennt die Erfolgsformel dieses Tegernheimer Dorfpokals: Es werde die Gemeinschaft im Dorf durch das Turnier gestärkt. Es sei toll, dass die Vereine hier so gut zusammenarbeiten würden, lobte er und gratulierte den Mannschaften zu ihren Erfolgen. Beim Fußball gehöre seine Leidenschaft mehr dem Zuschauen und Anfeuern, als der eigenen Jagd nach dem Ball, sagte der Schirmherr zu unserer Zeitung. Für die Organisatoren um CSU-Ortschef Volker Rößler und Schiedsrichter Robert Müller gab es großes Lob.

Bei der Siegerehrung durften am Ende tatsächlich die „Schweinswadl-beisser“ den Pokal in den Händen halten. „1. FC Gniaschiassa“, für die der Fußball-Dorfpokal eine Premiere war, holten sich den zweiten Platz. Dritte wurden die FC Bayern Schnoucken. „D’Schwarzn“, die im vorigen Jahr den eigenen Pokal gewonnen hatten, belegten heuer den vierten Platz. Weitere Teams waren die Donaufohlen und „D’Weibsn“. Einer, der auf dem Rasen sein Können zeigte, war Stefan Adler. Klar, dass der CSU-Gemeinderat mitkickte. Er habe an einem Firmenturnier teilgenommen und sei nun quasi für den Dorfpokal „aufgewärmt“. Allerdings merke er sein Alter und spüre Muskeln, von denen er nicht wusste, dass er sie habe. Für ihn sei das Mädels-Team die Siegerinnen des Herzens und vor allem optisch das beste Team, schwärmt er. So ein Turnier braucht auch einen Moderator. In bewährter Weise führte der Ortsvorsitzende selbst durch das Programm und sorgte mit seinen Spielkommentaren für viel Humor. Dass es auch im nächsten Jahr eine weitere Auflage geben wird, scheint selbstverständlich. Die Begeisterung während und nach den Spielen war unverkennbar.

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