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Regenstauf

Drei Vereine spielen mit Fairtrade-Bällen

Mitte Januar stand das erste Treffen der Regenstaufer Steuerungsgruppe „Fairtrade-Town“ im Jahr 2020 an.

Auf Fairtrade-Bälle setzen Fußballspieler beim TB/ASV Regenstauf, der SpVgg Ramspau und dem FSV Steinsberg.  Foto: Hella Sachau-Mohr
Auf Fairtrade-Bälle setzen Fußballspieler beim TB/ASV Regenstauf, der SpVgg Ramspau und dem FSV Steinsberg. Foto: Hella Sachau-Mohr

Regenstauf.Seit dem ersten Treffen im Sommer 2019 hat sich schon einiges getan. 2. Bürgermeister Hans Dechant zeigte sich bei der Begrüßung positiv überrascht von dem Engagement der Teilnehmer. Er betonte, dass der Gemeinderat einstimmig hinter der Bewerbung zur Fairtrade-Town steht. „Ich finde es total wichtig, die Jugend für das Thema zu sensibilisieren, sie sind die Konsumenten von Morgen“, sagte Monika Ernst, Leiterin des Treffens und Fairtrade-Beauftragte des Marktes Regenstauf.

Die Vertreter der Fußball Abteilungen des TB/ASV, der SpVgg Ramspau und FSV Steinsberg ließen es sich nicht nehmen mit ihren neuen „Fairtrade-Bällen“ an der Besprechung teilzunehmen. Sie berichteten von ihren ersten Erfahrungen: Laut Andreas Wolf, Jugendtrainer bei der SpVgg Ramspau sind die Bälle durchaus mit der Qualität der herkömmlichen Marken vergleichbar. Auch beim TB/ASV sind die Bälle laut Hans Kirnberger, Abteilungsleiter Fußball, bereits im Einsatz. Der FSV Steinsberg wartet nach Angaben von Stober Ludwig aktuell auf das Eintreffen der Bälle. Den Mehrpreis der Bälle wollen die Vereine durch Sponsoring oder „Ballpatenschaften“ finanzieren. Gemeinderätin Elisabeth Meierhofer appelliert auch an die Verbraucher, Hobbyfußbälle mit dem Transfair-Logo zu kaufen.

Ein Thema war auch der geplante Fairtrade-Kaffee mit Regenstauf-Logo. Die Arabica-Bohnen werden über El Puente, einer führenden Firma im Fairtrade-Bereich, von Kleinbauern aus Mexico bezogen. Zusammen mit dem Werbering Regenstauf, dem Weltladen und dem Markt Regenstauf wird hierfür ein „Regenstauf-Label“ erarbeitet. Ziel ist es, den Kaffee im Weltladen aber auch im örtlichen Einzelhandel anzubieten. „Der Kaffee kann zum Beispiel als Mitbringsel oder Geschenk gekauft werden“, argumentiert Monika Merl, Vertreterin des Werberings in der Steuerungsgruppe.

Als komplexes Thema erweist sich „faire Arbeitskleidung“ für Bauhofmitarbeiter etc. Damit beschäftigen sich Marktgemeinderat Erich Viehbacher und Dr. Harald Ostermeier vom Weltladen. Da das in einigen Städten wie beispielsweise Neumarkt schon umgesetzt wurde, ist geplant, sich dort Tipps zu holen.

Marktrat Kurt Feistenauer hat das Thema faire Fußbälle unterstützt und wird sich künftig um das Thema „faire Blumen“ in Regenstauf annehmen. Am 29. April wird es einen Vortrag in der Marktbücherei zum Thema „Nachhaltigkeit und Fairtrade“ von Carola Benz (Unverpackt-Laden) geben.

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