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Soziales

Ein Benefizdinner mit acht Gängen

Der Förderverein St. Leonhard hatte zum Deglbauer in Hemau eingeladen. Prominente Köche zauberten das Menü.
Von Petra Schmid

  • „Promis“ werkelten für den guten Zweck. Foto: Theresia Luft
  • Organisator Peter Trepnau (rechts) mit Haubenkoch Stefan Unterkircher Foto: Theresia Luft

Hemau.Im nächsten Jahr kann Jubiläum gefeiert werden, denn dann findet das Benefizdinner „Südtiroler Abend“ zum zehnten Mal statt. Heuer, in der neunten Auflage, lud Peter Trepnau zum Dinner wieder nach Hemau ein. Der Unternehmer ist nicht nur Vorsitzender des Fördervereins vom sozialpädagogischen Zentrum St. Leonhard in Regensburg, sondern auch leidenschaftlicher Hobbykoch. In der urigen Hemauer Gastwirtschaft „Zum Deglbauer“ hieß er unter dem Motto „Beim Helfen helfen“ die Gäste willkommen. Diese spendeten 30 Euro eines jeden Menüs an den Förderverein St. Leonhard. Die Einrichtung kümmert sich um Kinder, die nicht die Geborgenheit eines intakten Elternhauses genießen können.

Das Zentrum hat inzwischen drei heilpädagogische Wohngruppen und fünf Tagesgruppen für Kinder und Jugendliche eingerichtet. Der Förderverein St. Leonhard finanziert unter anderem Therapien, Sportsachen, Instrumente, Brillen, Hörgeräte, Vereinsbeiträge und Freizeitaktivitäten.

Josef Parstorfer, Gesamtleiter des sozialpädagogischen Zentrums, war dieses Mal auch Gast beim Benefizdinner und hob hervor, welchen wertvollen Beitrag der Förderverein leiste. Im Jahr stelle dieser rund 30000 bis 40 000 Euro zur Verfügung, sagte er begeistert und lobte das Engagement von Peter Trepnau.

Nach zwei Jahren Pause konnte Trepnau für den Event wieder einmal den Südtiroler Haubenkoch Stefan Unterkircher gewinnen. Mit an den Töpfen standen diesmal auch die Profiköche Rabea Bilz (kochbegeisterte Autodidaktin), Bernhard Lang (Sushi-Koch, ehem. SushiGlas in Nürnberg) Wolfgang Menge (Euro-Toques International, Präsident Deutschland), Anna Maria Reichel (leidenschaftliche Hobbyköchin), Franz Scherer (Profikoch ehem. Landgasthof Hochrad), Erwin Schoch (leidenschaftlicher Hobbykoch), Sabine Teich (Inhaberin von Feinkostgeschäften in Nürnberg).

Wirtin Marion Wein leitete den Service, und Wolfgang „Lupo“ Roner stellte die Weingüter und die Begleitweine zu den Gerichten vor. Der Sommeliere präsentierte gemeinsam mit Trepnau die einzelnen Gänge des Menüs.

Das Menü bestand aus acht Gängen. Als Vorspeise wurde Algunder Ziegenkäse mit Zucchini, Orangen-Maio und Avocado serviert, danach Heumilchmozzarella mit Strauchtomate-Variationen und Latschenschwamm. Der dritte Gang bestand aus „Schlutzkrapfensuppe mal anders“. Hier wurde die Nudelspezialität nicht mit Spinat gefüllt, sondern die Suppe bestand daraus. Ein Risotto mit Räucherforelle wurde als Nächstes serviert. Dann kam ein Sorbet aus Williams-Birne auf den Tisch und bescherte einen Frische-Kick vor dem eigentlichen Hauptgang: „Schweinereien, Biorind und Kürbisstampf“. Nach aromatisiertem Alpenkäse bildeten Grießknödel mit scharfem Apfel den süßen Abschluss.

Ein Benefizdinner beim Deglbauer

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