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Ehrung

Ein halbes Jahrhundert bei der Feuerwehr

Josef Hofmeister, Franz Werner und Ernst Beck engagieren sich seit 50 Jahren in Gebelkofen. Die Wehr half bei 30 Einsätzen.
Von Karl Matok

Für 50-jährige Treue zur Feuerwehr: Josef Hofmeister und Franz Werner wurden von den Verantwortlichen und Bürgermeister Rudi Graß mit Urkunden und Abzeichen geehrt. Foto: Karl Matok
Für 50-jährige Treue zur Feuerwehr: Josef Hofmeister und Franz Werner wurden von den Verantwortlichen und Bürgermeister Rudi Graß mit Urkunden und Abzeichen geehrt. Foto: Karl Matok

Obertraubling.Seit einem Jahr ist die Führung der international ausgebildeten 155 Jahre alten Feuerwehr Gebelkofen mit Vorsitzendem Josef Heigl (56) und seinem Sohn Florian (31) als Kommandant nun Familiensache. Zur Premiere bei der Jahresversammlung im Gasthaus Löffler blickte das Duo im Bereich des Feuerwehrvereins auf ein ereignisreiches und bei den Aktiven auf ein hochmotiviertes Jahr zurück.

Der 2019 vollzogene Generationswechsel in der Führungsriege verlief reibungslos. Die neue Leitung führt die Feuerwehr mit Schwung.

Bayerischer Meister geworden

So darf sich die Wehr in den nächsten vier Jahren Bayerischer Meister nennen. Sie hat in Fuhrmannsreuth, Lkr. Tirschenreuth, im Wettbewerb mit 40 Feuerwehren den „Bayerischen Landespokal“ gewonnen. Dieser berechtigt zur Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft im nächsten Jahr in Thüringen. Vorstand Sepp Heigl, der nach 25 Jahren Kommandantentätigkeit nun das Zepter des Vereins in der Hand hält, berichtete vor 73 Mitgliedern von 72 gesellschaftlichen Aktivitäten des Vereins. Den Mitgliederstand bezifferte Heigl auf 307 Mitglieder zwischen 13 und 93 Jahren, darunter 58 Frauen. Als besondere Ereignisse nannte er den Neujahrsempfang der Gemeinde, acht Geburtstagsgratulationen, das Floriansfest sowie die Fahrzeugsegnungen in Poign und Obertraubling. Das größte Highlight war jedoch die Patenschaft für die FFW Köfering. Mit bis zu 75 Feuerwehrleuten stand man der Köferinger Wehr vier Tage zur Seite.

Kommandant Florian Heigl sprach von einem arbeitsintensiven Jahr mit 30 Einsätzen. Die 263 Aktiven wurden zu zwei Brandeinsätzen, acht technischen Hilfeleistungen, einer Sicherheitswache, drei Fehlalarmen und 16 sonstigen Einsätzen gerufen. Daneben bildeten sich 247 Aktive in 29 praxisnahen Übungen und Schulungsstunden weiter. Heigl dankte den rührigen Kameraden und zeigte sich erfreut, dass bei Alarmierungen stets 18 Aktive mit ausrücken. Er dankte den Firmen, die die Wehrmänner für große Einsätze freistellen, so geschehen beim Bombenfund sowie beim Chemiebrand und Dachstuhlbrand in Obertraubling und Piesenkofen.

Digitale Alarmierung kommt

Eine Trupp- und Grundausbildung besuchten Simon Hopp, Matthias Danzer und Christian Hass. Die Wehr Gebelkofen errang beim erstmals ausgetragenen „Niederbayern-Cup“ in Philippsreut, Lkr. Freyung-Grafenau, den zweiten Platz und qualifizierte sich souverän für die österreichische FF-Meisterschaft 2020. Mit drei Mannschaften nahm Gebelkofen auch an der Bayerischen Meisterschaft und am Oberpfalz-Cup in Fuhrmannsreuth teil. Die als Favorit angetretene Gebelkofener Wettkampfgruppe 1 erfüllte alle Erwartungen und gewann erstmals die Bayerische Meisterschaft und zum fünften Mal die Oberpfalzmeisterschaft. Geehrt wurden Josef Hofmeister, Franz Werner und Ernst Beck für ihre jeweils 50-jährige Mitgliedschaft. 2020 und 2021 werden die Wehren im Landkreis mit der digitalen Alarmierung ausgerüstet, was die Gemeinden Geld kosten werde, so Hopfensperger.

Die Termine

  • Gründungsfeste:

    Teilnahme bei der FFW Rosenhof-Wolfskofen am 24. Mai, beim Sportverein Obertraubling am 5. Juli. (lok)

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