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Natur

Ein lehrreicher Tag im Jagdrevier

Fast 40 Jäger zeigten Schülern aus Mintraching und Sünching Wald und Wild. Empfangen wurden die Kinder mit Jagdhornklang und Hundegebell.

  • Auch MdL Tanja Schweiger (links) lies sich von Katharina Brückl in die Aktivitäten der Mintrachinger Jäger einweisen.
  • Fast 40 Jäger, darunter zwölf Hundeführer, gestalteten den Schultag im Wald.

Mintraching. Wieder einmal waren gut 80 Grundschüler aus Mintraching und Sünching zu Gast im Jagdrevier von Karl Brückl im Mintrachinger Holz. Nachdem Walter Schimanko nach über zehn Jahren die Verantwortung abgeben wollte, rückte seine bisherige Stellvertreterin, Katharina Brückl, als Projektleiterin nach.

Knapp 40 „Grünröcke“ hatten sich am Freitagmorgen schon vor Schulbeginn an der Grundschule Mintraching eingefunden, um die Schüler der dritten Klassen zu einem lehrreichen Vormittag in das Jagdrevier von stellvertretendem Hegegemeinschaftsleiter Karl Brückl abzuholen. Zum 11. Mal fand die Veranstaltung statt, und MdL Sylvia Stierstorfer, Bürgermeister Kurt Senft und Schulleiter Josef Fisch fanden lobende Worte für diese beispielhafte Initiative der Mintrachinger Jäger. Standesgemäß war die Begrüßung mit Jagdhörnerklang und Hundeführern auf dem Schulhof, von wo es mit dem Bus ab in das Mintrachinger Holz ging. Dort fanden sich dann weitere Gäste in Person von MdL Tanja Schweiger, Nachbarhegeringleiter Kurt Langer und Jagdgenossenvorstand Josef Bauer ein. Dann ging es an die vier Unterrichtsstationen, die die Kinder in vier Doppelgruppen in halbstündigem Turnus durchliefen. Die Lehrinhalte waren wie in den Vorjahren von zwei jagenden Lehrern, Katharina Brückl und Walter Schimanko, kindgerecht ausgearbeitet worden.

Auf Station 1 zeigten unter der Leitung von Elisabeth Putz und Thiemo Ammering verschiedene Hunderassen, was ein Jagdhund zu leisten imstande ist. 12 Hundeführer zeigten hier ihre Schützlinge vor, die sich sehr zur Begeisterung der Kinder auch noch im Jugendalter befanden und natürlich gestreichelt werden wollten.

Um den Wald ging es an Station 2. Hier informierten Revierbetreuer Alfons Putz und Initiatorin Katharina Brückl über den Aufbau und die verschiedenen Funktionen des Waldes. Spielend lernten die Kinder die heimischen Baumarten kennen und bald konnten die aufmerksamsten unter ihnen auch schon Zweige den entsprechenden Baumarten zuordnen.

Den Wald als Lebensraum für Tiere und Pflanzen stellte Gutsbesitzer Friedrich Amann, Helmut Raith, Georg Weitzenbeck, Karlheinz Stangl und erstmals auch Armin Schneider auf Station 3 vor. Hier konnte man anhand vieler Präparate die heimische Tierwelt „fast live“ erleben.

Interessant wurde es auch an Station 4, wo Martin Gürster, Thomas Härtl, Hugo und Guido Bieber sowie Anton Kirmeier über die Aufgaben eines Jägers informierten. Die Schüler durften unter Anleitung eine Jagdkanzel besteigen und mit einem Jagdfernglas Wild ansprechen (erkennen). Für viel Hallo sorgten auch die Versuche, dem Jagdhorn Töne zu entlocken und aus respektvoller Distanz wurden verschiedene Jagdwaffen begutachtet. Selbstverständlich gab es eine kleine Stärkung und als Erinnerung erhielten die Teilnehmer eine von Familie Hugo Meyringer und Katharina Brückl in Handarbeit hergestellte Medaille aus heimischem Buchenholz.

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