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Musikkarriere

Ein Wörther auf dem Weg nach New York

Tobias Meinhart ist inzwischen ein vielgefragter Saxofonist. Der 29-jährige Wörther will noch einmal in die Jazz-Szene der US-Metropole.

Das Ausnahme-Talent Tobias Meinhart will ab Januar wieder in der New Yorger Jazz-Szene spielen. Foto; Jazz

wörth.Tobias Meinhart hat ein ehrgeizige Ziel. Der 29-jährige Wörther Saxofonist, der jetzt in New York am Queens-College seinen Master of Arts gemacht hat, will schon im Januar „vielleicht für drei Jahre“ noch einmal in US-Metropole. „Als Jazz-Musiker muss man dahin“, erzählt der Sohn der Apothekenbesitzerin Claudia Meinhart und des Arztes Dr. Walter Meinhart. Da könne man mit den Großen der Szene musizieren und vielleicht auch eine weitere CD aufnehmen. Das wäre dann die vierte des Wörther Ausnahme-Musikers, der nach Anfängen als Schlagzeuger im Alter von 13 Jahren auf das Saxofon gekommen war.

Mit einer ersten CD ließ Tobias Meinhart mit seinem Quartett 2010 erstmals die Kenner der Szene aufhorchen. In einem Neutraublinger Studio wurde unlängst die zweite CD eingespielt und einer dritte gibt es ab morgen als Livemitschnitt eines Konzertes, das der Jazzer mit seiner Band in Bilbao in Spanien gegeben hat. Auch den Solistenpreis hat der Wörther dort erhalten. „Da haben wir ganz schön abgesahnt“, lacht der Musiker, der inzwischen weite Wege dafür in Kauf nimmt, um mit seiner Band in vielen Ländern spielen zu können. Neben Meinhart stehen der Franzose Lou Lecaudey (22), der Laaberer Lorenz Kellhuber (22), der Kandier Rocky Knauer (60) und der Münchner Gabriel Hahn (30) auf der Bühne. „Das Schöne am Jazz ist auch, dass man generationsübergreifend spielen kann“, erzählt Tobias Meinhart, der seinen Eigenkompositionen inzwischen viel Zeit widmet. „Ich habe schon die Lieder meiner nächsten CD im Kopf“, sagt der junge Mann weiter. Vervollkommnet hat er sich damit beim Studium in New York, während dem er auch viel in den dortigen Clubs Jazz nach Herzenslust gespielt hat. „Das ist dort einfach die Szene“, weiß er längst. Aber immer wieder spielt der 29-Jährige mit seinen Musikern auch in Bayern, beim Jazz an der Donau, im Münchner Clubs oder auch mal in Regensburg.

Sein Lebensziel ist es, einmal an einer Universität Saxofon unterrichten zu können. „Aber dafür braucht es noch ein paar Jahre“, sagt Tobias Meinhart, möglichst gute CDs mit namhaften Musikern sollte man bis dahin herausgebracht haben. In New York wird der Wörther dann seinem Ziel wieder ein Stück näherkommen. „Auch wenn es keine ganz leichte Zeit sein wird“, sagt Tobias Meinhart. (ws)

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