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Regenstauf

„Eine ganz heiße Nummer“ in Regenstauf

Das OVIGO-Theater spielt am Samstag, 18. Januar, die frivole Komödie mit ernstem Hintergrund in der Jahnhalle.

Heiß am Telefon: eine Szene aus dem OVIGO-Stück „Eine ganz heiße Nummer“.  Foto: Roberto Richter
Heiß am Telefon: eine Szene aus dem OVIGO-Stück „Eine ganz heiße Nummer“. Foto: Roberto Richter

Regenstauf.Es ist eine Komödie, die berühren soll: Das OVIGO-Theater spielt am Samstag, 18. Januar, um 20 Uhr „Eine ganz heiße Nummer“ in der Jahnhalle in Regenstauf. Am vergangenen Samstag feierte das Stück in Pfreimd Premiere. Autorin Andrea Sixt schrieb die Geschichte im Jahr 2011 für das Kino. Der Film (unter anderem mit Gisela Schneeberger und Monika Gruber) wurde ein deutschlandweiter Erfolg. Vor Kurzem kam der zweite Teil in die Lichtspielhäuser.

Die Geschichte: Waltraud, Maria und Lena stecken in tiefen finanziellen Schwierigkeiten. Der Lebensmittelladen, in dem sie bisher gearbeitet haben, macht dicht. Alle drei plagt die Angst vor der Arbeitslosigkeit. Doch so unterschiedlich die drei Frauen auch sind, eines haben sie gemeinsam: Aufgeben ist nicht ihre Sache. Stattdessen ergreifen sie die Initiative und schmieden einen Plan, der sie aus ihrer Misere herausführen soll. Und so entsteht eine „unmoralische“ Geschäftsidee, die einer alt bewährten Devise folgt: Sex sells! Beherzt greifen die drei Mädels zum Hörer und tatsächlich: Nach einigen Anlaufschwierigkeiten macht die neue Telefonsex-Hotline nicht nur ihren Geldbeutel, sondern auch unzählige Männer im Dorf glücklich.

„Wir haben aus der grandiosen Büh-nenfassung ein sehr buntes, musikalisches und echt bayerisches Stück gezaubert“, sagt Regisseur Florian Wein aus Regensburg. Für Kinder ist „Eine ganz heiße Nummer“ aber nicht geeignet. „Natürlich geht es auch um Tabuthemen und darum, wie es hinter den Schlüssellöchern in bayerischen Häusern so zugeht“, so Wein, der sich nicht nur auf die komödiantischen Aspekte des Stückes verlassen wollte. „Ich finde die Geschichte sehr berührend und nach wie vor aktuell. Die drei Frauen sind verzweifelt, weil ihr kleiner Dorfladen vor der Schließung steht. Die örtliche Glashütte muss dichtmachen. Die großen Konzerne haben die lokale Wirtschaft zum Erliegen gebracht. Doch das Stück behandelt eben auch die Hoffnung und den Mut, etwas Neues auszuprobieren, dass im scheinbar so prüden Umfeld zunächst auf viel Gegenwehr stößt.“

Erneut kann das OVIGO-Theater auf ein buntes Ensemble, das aus der ganzen Oberpfalz kommt, zurückgreifen. Für Live-Musik zwischen den Szenen sorgen unter anderem Bernhard Zellner (Geige, Regensburg) und Andreas Schopper (Ukulele, Oberviechtach).

Für die Vorstellung in der Jahnhalle Regenstauf gibt es noch Karten, die über www.ovigo-theater.de bestellt werden können. Sämtliche andere Termine in weiteren Orten sind bereits ausverkauft.

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