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Regenstauf/Eitlbrunn

Eitlbrunn: Neue Idee für Radweg nach Regensburg

Das Thema Mobilität auf dem Fahrrad beschäftigt die Bürger zunehmend.
Monika Bucher

Fritz Dechant (r.) schlägt eine Route durch die Röhre unter der A93 vor. Bürgermeister Schindler (l.) findet den Vorschlag gut.  Foto: Monika Bucher
Fritz Dechant (r.) schlägt eine Route durch die Röhre unter der A93 vor. Bürgermeister Schindler (l.) findet den Vorschlag gut. Foto: Monika Bucher

Regenstauf.Nachdem der Landkreis Regensburg eine Online-Umfrage zu diesem Konzept gestartet hat, präsentierte jetzt Markt- und Kreisrat Fritz Dechant einen Vorschlag zur Radverkehrsplanung vom nördlichen Landkreis aus Richtung Regensburg.

Das Radverkehrskonzept wird gefördert durch das Bundesumweltministerium. Es können sich alle Bürger beteiligen. Im Zuge des Ausbaus der Ortsdurchfahrt durch Eitlbrunn bis zur Abbiegung R21 wird im kommenden Jahr ab dem Feuerwehrhaus ein Radweg angelegt. „Wichtig für die Radfahrer ist aber auch der Ausbau der fehlenden Stücke besonders Richtung Regensburg“, betont Dechant. Im Rahmen seiner Arbeit als Vorsitzender des Abwasserzweckverbands entdeckte er eine Möglichkeit, ohne größere Steigungen auf den Radweg Regendorf-Regensburg zu gelangen: „Der Radweg könnte ab der Abbiegung R21 rechts an der R18 entlang weitergeführt werden, da sich dort ein schmaler Streifen zwischen einem Graben und der Kreisstraße befindet.“ Der Grund gehöre Landwirten, die zum Grundstückstausch bereit seien. An der kleinen Brücke vor dem Wasserwerk könnte man unter der Straße durchgelangen. Der Graben könnte tiefer gelegt werden, um die erforderliche Höhe zu erreichen. Die Route führte weiter auf der Gemeindeverbindungsstraße Richtung Grub und an der Gabelung rechts den Graben entlang auf dem Flurbereinigungsweg Richtung Riesen. Auf halber Strecke besteht die Möglichkeit, rechts abzubiegen auf einen Weg Richtung Kerm. Unter der Autobahn A93 gebe es, so entdeckte Dechant, als Durchlass eine Röhre, und auf der anderen Seite gelangt man auf einem Forstweg auf den Radweg Regendorf-Regensburg. Der Vorteil sei, so Dechant, dass die Strecke über keinen Berg führe. Außerdem sei keine Straßenüberquerung nötig. Zu 90 Prozent könne man bestehende Wege nutzen.

Bei einem Treffen zum Thema Verkehr mit 3. Bürgermeister Josef Schindler und dem Bundestagsabgeordneten Peter Aumer brachte Busunternehmer Dechant seine Idee zur Sprache und nahm die Runde sogleich auf Erkundungsfahrt mit.

Schindler fand den Vorschlag gut, vor allem für Radfahrer, die in den Osten von Regensburg müssten und nicht als Alternativstrecke zur Strecke entlang der Kreisstraße Holz-Lorenzen. „Viele fahren mit dem Rad in die Arbeit“, erklärte er. Und im Osten von Regensburg seien große Firmen wie Conti, Siemens, BMW und Krones. Diese wären vom westlichen Gemeindegebiet wie Eitlbrunn und Steinsberg über den angedachten Radweg und dann über Zeitlarn Richtung Industriegebiet Haslbach damit sehr gut angebunden. Der derzeitige Oberflächenwassergraben durch die Röhre könnte mit einem Gitterroststeg überbaut werden. (lmb)

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