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Endlich wieder Konzerte im Aurelium

„Lappersdorfer Jugend musiziert“ eröffnete vor 60 Besuchern den Veranstaltungsreigen nach der Corona-Pause.
Von Josef Dummer

Die Künstler von „Jugend musiziert“ beim ersten Konzert nach der Corona-Pause im Aurelium
Die Künstler von „Jugend musiziert“ beim ersten Konzert nach der Corona-Pause im Aurelium Foto: Josef Dummer

Lappersdorf.Die ersten Künstler, die nach der Schließung des Aureliums wegen der Corona-Pandemie wieder auftreten durften, waren junge Lappersdorfer Musiker. Sie setzten damit – frei nach dem Motto „Von Lappersdorfern für Lappersdorfer“ – die seit dem Jahr 2016 jährlich stattfindende Konzertreihe fort, die ihren Ursprung in der Aktion „Ein Flügel für das Aurelium“ hatte.

Für die Organisatoren Annegret Gieseke, Tilmann Kay und Ralf Müller war es der Beweis „für das hohe künstlerische Potenzial und das große Engagement der Lappersdorfer im Bereich der Musik“. Coronabedingt durften in diesem Jahr nur Ensembles aus maximal zwei Familien gebildet werden.

Heute folgen weitere Konzerte

Dennoch sei die Teilnehmerzahl mit über 50 Künstlern sehr hoch gewesen, freute sich Annegret Gieseke nach dem ersten Konzert, das heute mit weiteren Auftritten um 17.30 Uhr und um 19 Uhr seine Fortsetzung findet. Sie organisiere die Konzerte seit dem Start im Jahr 2016, sei Ansprechpartnerin für rund 20 Lehrer und deren Schüler, koordiniere die Termine und leiste dem Markt damit ehrenamtlich einen hohen Dienst, lobte Ralf Müller das große Engagement seiner Kollegin.

Tilmann Kay und Ralf Müller, Mitglieder des Philharmonischen Orchesters der Stadt Regensburg aus Lappersdorf, unterstützen Annegret Gieseke an den Konzerttagen bei der Organisation. Müller moderiert die jeweiligen Konzerte unterhaltsam, locker und charmant, während sich Tilmann Kay um die Bühnenumbauten kümmert. Nach Aussagen aus den Reihen der Konzertteilnehmer sei es schon immer der kreativen Art der Musiklehrer zu verdanken, dass die jungen Musiker durch alternative Unterrichtsformen erfolgreich auf ihren Auftritt vorbereitet werden. Die Einschränkungen durch den erforderlichen Abstand wegen der Hygieneregeln waren durch das Angebot von kurzweiliger Musik der jungen Musiker im Alter von fünf bis 20 Jahren schnell vergessen.

Tänzerische Stücke gewählt

Neben Händel, Mozart und Chopin standen auch unbekanntere Komponisten auf dem Programm, das die Zuhörer auch mit tänzerischen Stücken wie einem „Csardas“ oder einem „Tango“ begeisterte.

Ebenso unterhaltsam soll es heute um 17.30 Uhr und 19 Uhr weitergehen. Musik für Klavier, Schlagzeug, Blockflöten, Gitarre und Trompete sowie Gesang aus den letzten 100 Jahren stehen im Mittelpunkt des Nachmittagskonzerts, während es um 19 Uhr nochmals einen großen Querschnitt mit Musik aus 400 Jahren für Streicher, Bläser und Klavier gibt.

Das Team um Annegret Giesecke gibt sich, was die Planung künftiger Konzerte angeht, auch für das kommende Jahr zuversichtlich. „Wir hoffen, dass Aurelium-Leiter Klaus Wenk uns nächstes Jahr wieder die Möglichkeit gibt, Musikkultur zu präsentieren, die Lappersdorf selber generiert“, sagte Müller gegenüber der MZ.

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