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Endspurt der Festdamen-Wahl

Die Kandidatinnen aus Aichkirchen führen im Voting um die Festdamen-Krone. Bis 2. September kann noch abgestimmt werden.
Von Kathrin Robinson

Für ihren großen Auftritt tauschten die sportbegeisterten Festdamen des SV Aichkirchen Fussballtrikots gegen wunderschöne Roben. Foto: Andrea Schmid
Für ihren großen Auftritt tauschten die sportbegeisterten Festdamen des SV Aichkirchen Fussballtrikots gegen wunderschöne Roben. Foto: Andrea Schmid

Landkreis.Wer holt sich den Titel „Festdamen des Jahres 2018 im Landkreis Regensburg“? So langsam wird es spannend, schließlich läuft die Abstimmung auf mittelbayerische.de nur noch wenige Tage. Aktuell liegen die Festdamen des SV Aichkirchen im Rennen um den Titel auf Platz eins, dahinter folgen die Kandidatinnen der Feuerwehr Oberpfraundorf auf Rang zwei und die Bewerberinnen der Feuerwehr Illkofen auf Platz drei. Daneben haben sich noch die Festdamen der DJK Eichlberg-Neukirchen und der Feuerwehr Kallmünz mit Fotos und kreativen Videos bei der MZ-Aktion um den Titel „Festdamen des Jahres“ beworben.

Siegerinnen winkt nicht nur Ehre

Doch noch ist nichts entschieden. Die Gruppen wollen die verbliebene Zeit nutzen, um noch einmal die Werbetrommel für sich zu rühren. Schließlich dürfen sich die Siegerinnen nicht nur mit dem begehrten Titel schmücken. Sie gewinnen auch 100 Liter Bier – gesponsert von der Brauerei Bischofshof –, um den Erfolg zu feiern, und sind zudem am 6. September zu einem Mädelsabend in Artmann’s Herzl auf der Herbstdult eingeladen. Außerdem können sie sich bei Moser Trachten neu einkleiden. Das Unternehmen spendiert jeder Festdame des Siegervereins einen Einkaufsgutschein im Wert von 50 Euro.

Alle Kandidatinnen und ihre Bewerbungsvideos im Überblick finden Sie hier!

Die 28 Festdamen des SV Aichkirchen freuen sich darüber, im Moment die Spitzenreiter-Position einzunehmen. Doch das ist für sie längst kein Grund, die Füße stillzuhalten. Denn die sportbegeisterten Mädels, die sich mit einem Video für die MZ-Aktion beworben hatten, in dem sie „Fußball ist unser Leben“ singen, wollen nicht nur auf dem Fußballplatz gewinnen, sondern sich unbedingt auch den Festdamen-Titel schnappen. „Die Mädchen sind sehr nervös“, sagt Marianne Meier, die die Aichkirchner Festdamen betreut. „Wir wollen das Tangrintel-Volksfest in Hemau Ende August noch einmal dazu nutzen, um auf uns aufmerksam zu machen.“ Die Fußballerinnen wollen sich dort beim Auszug im Lederhosen-Outfit präsentieren. Auch bei der 50-Jahr-Feier ihres eigenen Klubs im Juni warfen sich die Damen mächtig in Schale und ließen ihren Verein hochleben. „Das Fest ist super gelaufen. Der Festzug war für mich das Highlight“, sagt Meier. „Die Mädchen sahen wunderschön und elegant aus.“ Schon zu nächtlicher Stunde begann für die Aichkirchener Festdamen das Styling vor ihrem großen Auftritt.

Für Meier hätten sich die Mädchen den Titel „Festdamen des Jahres“ daher allemal verdient. „Sie haben sich super viel Mühe gegeben und sogar QR-Codes für die Abstimmung auf Flyer und Aufkleber drucken lassen.“ Die Festdamen verteilten diese auf zahlreichen Festen „von hier bis sogar Landshut“ und klebten sie auf Bänke. „Und jeden, mit dem die Mädels ins Gespräch gekommen sind, haben sie dazu verdonnert, für sie abzustimmen“, erzählt Meier schmunzelnd.

Aushängeschilder der Vereine

Beim 125-jährigen Gründungsfest waren die Festdamen der Feuerwehr Oberpfraundorf in ihren feschen Kleidern ein Blickfang. ArchivFoto: David Santl
Beim 125-jährigen Gründungsfest waren die Festdamen der Feuerwehr Oberpfraundorf in ihren feschen Kleidern ein Blickfang. ArchivFoto: David Santl

Auf Flyer mit QR-Codes und Internet-Adresse, die auf die Festdamen-Wahl verweisen, setzten auch die Festdamen der Feuerwehr Oberpfraundorf. Beim 125-jährigen Gründungsfest der Feuerwehr gehörten sie in ihren schönen Kleidern ebenfalls zu den Aushängeschildern ihres Vereins. „Das war ein super Fest – und wir haben ordentlich Werbung für uns gemacht“, sagt Ursula Seitz, die Betreuerin der Oberpfraundorfer Festdamen. Unter anderem habe man von der Band durchsagen lassen, dass die Leute sich an der Festdamen-Wahl beteiligen und für die Oberpfraundorferinnen stimmen sollen.

Die Gruppe, die das MZ-Voting lange Zeit angeführt hatte, will das Feld nun nicht so einfach den Konkurrentinnen aus Aichkirchen überlassen. Bis zum 2. September sind die Oberpfraundorferinnen noch auf einigen Festen in der Region unterwegs. „Auch da werden wir Flyer verteilen. Und wir reden die Leute natürlich auf die Festdamen-Wahl an“, sagt Seitz.

Geschlagen geben will man sich auch in Kallmünz noch nicht. Die für den Titel kandidierenden Festdamen blicken auf ein gelungenes Jubiläumsfest ihrer Feuerwehr zurück. „Es war sehr schön, jeder Tag hatte ein Highlight. Alles hat gepasst“, sagt Festmutter Jutta Wagner. Die Damen waren in den vergangenen Sommerwochen ganz schön eingespannt. „Deshalb ist jetzt gerade die Luft ein bisschen raus“, gibt sie zu. Nichtsdestotrotz hoffen sie, genauso wie alle anderen vier Titelanwärter, auf weitere Stimmen bis 2. September. Solange heißt es für alle noch: Daumen drücken und zittern.

Stimmen Sie ab

  • Wahl:

    Das Voting läuft bis 2. September auf www.mittelbayerische.de/festdamenvoting . Dort darf jeder Leser mit einer Mailadresse einmal für seine Favoritinnen abstimmen.

  • Kandidatinnen:

    Zur Wahl stehen die Festdamen des SV Aichkichen, der DJK Eichlberg-Neukirchen und der Feuerwehren Kallmünz, Illkofen und Oberpfraundorf.

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