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Benefizkonzert

Feiern zugunsten von „Mütter in Not“

Bei der „Sirenensommernacht“ am Neutraublinger See erklangen Lieder im Schein der Feuerstellen. Für den Mitmachteil wurden Liederbücher ausgeteilt.
Von Maria Oberleitner und

  • Großer Andrang herrschte bei der Sirenensommernacht am Samstag am Neutraublinger See. Fotos: Oberleitner
  • Großer Andrang herrschte bei der Sirenensommernacht letzten Samstag am Neutraublinger See

Neutraubling. Die „Sirenen und Herr N.“ luden zur „Sirenensommernacht“ an den Neutraublinger See. Dicht gedrängt auf Decken und Klappstühlen sitzend genossen die Zuhörer eine warme Sommernacht bei Lagerfeuerromantik und wunderbarem Gesang auf der Insel des Sees. Es wurde jedoch keine Bühne aufgebaut, sondern die Sirenen sangen im Schein der Feuerstellen. „Wir haben uns mit diesen ’Songs am Feuer‘ einen kleinen Traum erfüllt“, so Monika Grundler-Kellner, „und neben einigen Sirenen-Liedern haben wir natürlich auch einige Klassiker im Gepäck, bei denen jeder gerne mitsingen darf!“ Für diesen Mitmach-Teil wurden extra zusammengestellte Liederbücher an die Zuhörer verteilt.

„Mit solch einem Andrang hätten wir nicht gerechnet“, freute sich Sirene Simone Silber. Und auch Schirmherr und Bürgermeister Heinz Kiechle zeigte sich sehr erfreut über den großen Zulauf.

Der Erlös wird gespendet

Kiechle begrüßte – stellvertretend für den Verein „Mütter in Not“ – Vorsitzende Maria Eichhorn und Christel Seidel: der Erlös des Konzerts wird vollständig gespendet. „Außerdem hoffe ich, dass Sie alle Stricke mitgebracht haben, mit denen sie sich festbinden können und sie sich nicht, wie in der griechischen Sage, vom wunderschönen Gesang der Sirenen ins Wasser stürzen müssen“, scherzte er. Die Zuhörer genossen einen unbeschwerten Abend bei knisterndem Feuer, selbstmitgebrachtem Wein, Bier und Knabbereien. Die Seekulisse hinter den aufgestellten Feuerschalen sorgte bei hereinbrechender Dunkelheit für eine wunderbare Atmosphäre: Jung und alt erfreuten sich an Liedern wie „The lion sleeps tonight“, „Country roads“, „California Dreaming“, „Bye, bye love“, „Rote Lippen soll man küssen“, „Killing me softly“, „Schuld war nur der Bossa Nova“ oder „Hymn“.

Die Sirenen Brigitte Rahm, Margot Hrach, Toni Markgraf, Michaela Daase, Sybille Nußer, Bärbel Kroonder, Simone Silber und Monika Grundler-Kellner begeisterten mit ihren Stimmen. Und zusammen mit ihrem Begleiter Bernhard Nußer kümmerten sie sich natürlich auch um die passende instrumentale Untermalung mit Didgeridoo, Steelpan, Akkordeon, Gitarre, Cajon, Rasseln oder Kazoos.

Auf Nachfrage der MZ erklärt die stellvertretende Vorsitzende der Hilfseinrichtung, Pia Dohn, wie wichtig solche Veranstaltungen für die soziale Einrichtung sind: „Wir bekommen keine Mittel aus öffentlicher Hand, sondern nur von Spenden unserer Unterstützer.“

Die gesamte Arbeit ehrenamtlich

Sämtliche Mitarbeiter von „Mütter in Not“ seien ehrenamtlich tätig. Nicht einmal Fahrtkosten würden abgerechnet. So sei es möglich, sämtliche Spenden zu 100 Prozent weiterzugeben. Umso erfreulicher sei es, dass der Neutraublinger Chor den Erlös „Müttern in Not“ zur Verfügung stelle, freute sich Dohn. Die Aufgaben der Einrichtung seien vielfältig und auch nicht auf Mütter beschränkt. Unterstützt werden ebenso alleinerziehende Väter und auch Familien in Not, fasste Dohn zusammen.

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