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Feuerwehr Diesenbach hatte 114 Einsätze

29 Mal rückten die Diesenbacher Floriansjünger wegen Fehlalarm vergeblich aus. Ehrungen gab es für langjährige Mitglieder.
Von Sieglinde Geipel

Die geehrten Mitglieder, rechts Sigmund Hochmuth, links hintere Reihe Johann Fischer und Bürgermeister Siegfried Böhringer Foto: Geipel
Die geehrten Mitglieder, rechts Sigmund Hochmuth, links hintere Reihe Johann Fischer und Bürgermeister Siegfried Böhringer Foto: Geipel

Diesenbach. Im abgelaufenen Jahr zeigte die Feuerwehr Diesenbach bei 114 Einsätzen wiederum ihre Einsatzbereitschaft und Schlagkraft, wie Kommandant Martin Baumstark bei der Jahresversammlung in der Diesenbacher Bürgerstube feststellte. Die hohe Anzahl der Einsätze sei auf die gemeinsame Alarmierung mit der Feuerwehr Regenstauf während der Bauphase im Zentrum von Regenstauf zurückzuführen.

Das Einsatzspektrum der Wehr reichte von Sicherheitswachen über Brandeinsätze, technische Hilfeleistungen aller Art, Unterstützung des Rettungsdienstes, technische Hilfe bei Verkehrsunfällen bis hin zu Wohnungsöffnungen bei akuter Gefahr. Im einzelnen gliederten sich die Einsätze in 13 Brände, 67 technische Hilfeleistungen, davon fünf Einsätze mit ABC-Gefahrstoffen, fünf Sicherheitswachen und 29 Fehlalarmierungen.

Viele Fortbildungen absolviert

Die Aktiven erweiterten auch 2018 ihr Wissen in verschiedenen Fortbildungsmaßnahmen. Als Beispiele nannte Baumstark die Ausbildung zum Sondersignalfahrtrainer, die Heißausbildung für Atemschutzgeräteträger und den Motorsägenkurs. Ebenso wurden wieder viele Übungen absolviert. Dazu gehörte auch eine Gemeinschaftsübung mit einem angenommenen Busunfall auf einem Parkplatz.

Insgesamt leisteten die 45 aktiven Feuerwehrdienstleistenden, darunter sechs Frauen, 2489 Stunden für den Dienst am Nächsten. Die Feuerwehr Diesenbach verfügt über 16 Atemschutzgeräteträger. Bei den 114 Einsätzen wurden 920 Einsatzstunden geleistet, für Aus- und Fortbildung 1089 und für Wartung und Pflege der Geräte 480 Stunden. Mit den beiden Fahrzeugen wurden 3574 km zurückgelegt.

Vorsitzender Sigmund Hochmuth verwies auf zahlreiche Veranstaltungen wie die Teilnahme am Faschingszug oder den Vereinsausflug nach Abensberg. Der Verein hat aktuell 488 Mitglieder. Aus der Jugendarbeit berichtete Marika Gabes. Insgesamt nahmen die Jugendlichen an circa 40 Veranstaltungen teil, damit wurden in 2018 circa 120 Stunden ehrenamtliche Jugendarbeit geleistet. Aktuell engagieren sich 14 Jugendliche. Die drei Jugendbetreuer Vanessa Reindl, Stefan Fischer und Marika Gabes wünschen sich für das neue Vereinsjahr weitere Jugendliche, die sich in die Arbeit der Feuerwehr einbringen wollen.

Fehlalarme soll künftig kosten

Bürgermeister Siegfried Böhringer lobte die gute Jugendarbeit sowie die Veranstaltungen im Kindergarten und der Grundschule. Den zahlreichen Veranstaltungen, die der Feuerwehrverein für seine 488 Mitglieder durchführt, zollte er seinen Respekt. Er dankte auch für die Teilnahme an den verschiedenen Veranstaltungen, die der Markt Regenstauf durchführt, wie Fronleichnam, Volkstrauertag oder Diesenbacher Weihnachtsmarkt.

Böhringer lobte die gute Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Feuerwehren im Markt Regenstauf. Mit Blick auf die 114 Einsätze sei es ärgerlich, dass davon 25 Prozent Fehlalarmierungen gewesen seien. Er verwies darauf, dass der Gemeinderat einstimmig eine Satzung beschlossen habe, nach der bei Fehlalarmierung durch Brandmelder die betroffene Firma 500 Euro zahlen müsse. Pfarrer Hubert Gilg dankte für die gute Zusammenarbeit zwischen Kirche und Feuerwehr. Über die Neuwahlen der Vorstandschaft folgt ein gesonderter Bericht.

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