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Sinzing/Eilsbrunn

Feuerwehr ist in Eilsbrunn nicht wegzudenken

Das Thema „Einsatz im Ehrenamt bei der freiwilligen Feuerwehr – unverzichtbar“ stand über der diesjährigen Jahresversammlung in der Gaststätte Röhrl.
Gertraud Pilz

Auf die Ausbildung wird auch heuer wieder großer Wert gelegt. Foto: Pilz
Auf die Ausbildung wird auch heuer wieder großer Wert gelegt. Foto: Pilz

Sinzing.Aktuell verzeichnet die Ortswehr 215 Mitglieder, berichtete Vorsitzender Andreas Röhrl. Ein Höhepunkt war die Lichtmessfeier mit Ehrungsabend für langjährige Mitglieder. Hier habe sich der Zusammenhalt des Vereins und die Verbundenheit für das Ehrenamt zum Schutze der Mitmenschen besonders intensiv gezeigt.

Die selbstverständliche und verlässliche Aufgabenwahrnehmung der Feuerwehrler garantiere Sicherheit für die Einwohner. Der Dank Röhrls galt auch der Vorstandschaft, die als eingespieltes Team für eine gute Vereinsorganisation stehe.

Kommandant Georg Rosenmeier berichtete über acht Einsätze 2019, die die Aktivengruppe mit 93 Einsatzstunden forderte (darunter ein häuslicher Unfall, ein Verkehrsunfall, Verkehrssicherungsmaßnahmen, aktive Teilnahme an der Brandschutzwoche etc.). Dazu kamen noch einige Sicherheitswachen und 320 Übungsstunden, um einsatz- und wissenstechnisch fit und gut gerüstet zu sein. Darüber hinaus waren diesbezüglich noch eine große Anzahl an Stunden bezüglich der Gerätepflege notwendig, die den Erfolg von Einsatz und Übungsstunden gewährleisten. Hierfür dankten Rosenmeier und Röhrl dem Gerätewart Markus Zeitler und dem stellvertretenden Kommandanten Stefan Reill für deren verlässliche Leistung.

Besonders anerkennenswert sind auch die vielen zusätzlichen freiwilligen Stunden des kürzlich verstorbenem Mitglieds Bernd Stemmle, der als „Hausmeister“ in und rund ums Feuerwehrhaus und der dort untergebrachten Gerätschaften für Ordnung sorgte, so Andreas Röhrl. Der plötzliche Tod von Bernd Stemmle, einem Vorzeigebeispiel in Sachen Ehrenamt, sei für die Kameraden persönlich sehr schmerzlich und für den Verein insgesamt ein großer Verlust.

Die „Rama-dama Aktion“ am Feuerwehrgelände und in den Räumlichkeiten, an der sich die Jugend und die Erwachsenen beteiligten, komplettierten die Einsatzstunden. Auch viele Stunden in Sachen Festorganisation wie z. B. dem Tag der offenen Tür mit Sommerfest fielen für die Kameraden zusätzlich noch an.

Jugendwartin Laura Salvermoser berichtete über das Jugendprogramm. Eine sehr engagierte Gruppe von sechs „Unermüdlichen“, die sich regelmäßig 14-tägig Schulungsmaßnahmen und Übungen stelle, verdiene große Anerkennung. Salvermoser hob die große Hilfe bei den Ausbildungsmodulen durch Martin Wiedenhöfer, Markus Zeitler, Stefan Reill und Philipp Stuiber hervor, die 120 Übungsstunden in Sachen Löschaufbau, Knoten, Saugschlauchleitungen etc. sehr geduldig und kompetent unterstützten. In Zusammenarbeit mit der FFW Sinzing wurde ein Wissenstest absolviert. Hier holten sich Felix Blank, Johannes Röhrl und Moritz Wahl das Leistungsabzeichen in Bronze und Noah Schmid das Abzeichen in Silber. (lpe)

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