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Bilanz

Feuerwehr rückte 60 Mal aus

Die Wenzenbacher Floriansjünger haben ein arbeitsreiches Jahr hinter sich. Das 150-Jährige ist das nächste große Ziel.
Von Ralf Strasser

Realitätsnahe Übungen gehören bei der Wenzenbacher Feuerwehr zum Ausbildungsprogramm. Foto: msr
Realitätsnahe Übungen gehören bei der Wenzenbacher Feuerwehr zum Ausbildungsprogramm. Foto: msr

Wenzenbach.Bilanz und Ausblick, Ehrungen und Feuerwehrleistungen prägten die Jahresversammlung der Feuerwehr Wenzenbach. Die Mitgliederzahl sei stabil, sagte Bettina Pfeilschifter in ihrem ersten Jahresbericht als Vorsitzende. 534 Mitglieder stehen zu ihrer Feuerwehr. Und sie sind fleißig: 3244 Stunden ehrenamtliche Arbeit wurden 2019 geleistet. Diese fielen beispielsweise bei Ausflügen, bei der Gemeindeparty zum Faschingsdienstag, beim Müllsammeln und bei der Veranstaltung des Weinfests an.

Helfer für Landkreislauf gesucht

Beim Landkreislauf der Mittelbayerischen organisieren die Wenzenbacher zusammen mit anderen Wehren den Zieleinlauf. Man benötige heuer noch Helfer, sagte Pfeilschifter. Insgesamt braucht die Feuerwehr im September 40 Freiwillige. Auch die 150-Jahr-Feier 2022 wird bereits vorbereitet. „Wir sind gut im Zeitplan“, erklärte Andreas Karl stellvertretend für seine Mannschaft. Zwölf Teams kümmern sich seit einem Jahr um Festschrift, Zelt, Getränke, Musik, Werbung und Festküche.

Zudem standen in der Versammlung zwei Mitglieder im Mittelpunkt: Mit der Ehrenflamme wurden Maria Renner und Markus Dietrich ausgezeichnet. Die Beiden haben sich in der aktiven Mannschaft eingebracht. Darüber hinaus dankte die Feuerwehr 16 Mitgliedern für ihre langjährige Treue zum Feuerwehrverein. Auch die aktive Mannschaft habe sich stark engagiert, betonte Kommandant Christian Wallrath mit Blick auf 60 Einsätze. 783 Stunden verzeichnete die Feuerwehrführung für acht Brandeinsätze, 40 technische Hilfeleistungen, einen Rettungsdienst und zwei Fehlalarme. Außerdem waren die Aktiven mit einem tödlichen Verkehrsunfall konfrontiert. Bei solchen extrem schwierigen Einsätzen zeige sich, wie wichtig die Ausbildung ist.

Ausbildung ist Schwerpunkt

In Übungen, Ausbildung oder Lehrgängen investierte die Mannschaft mehr als 5000 Stunden. Ein Drittel der Einsätze seien Tagesalarmierungen, sagte der Kommandant. Hier müsse man sehen, dass die Wehr auch tagsüber über ausreichendes und vor allem qualifiziertes Personal verfüge.

Ehrungen

  • Für 40 Jahre:

    Erwin Obermeier, Werner Schön und Johann Spitzer.

  • Für 50 Jahre:

    Franz Falter, Herbert Heimerl, Peter Haschke und Johann Winkler.

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