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Einsatzkräfte

FF hatte 55 Einsätze auf Autobahnen

Die Aktiven der Feuerwehr aus Pentling waren 2018 vielseitig gefordert. Ein Schwerpunkt lag auf der A3 und auf der A93.

Die Wehrmänner leisten technische Hilfe mit dem Spreiz- und Schneidgerät – auch das gehört zu ihren mannigfaltigen Aufgaben. Foto: Josef Eder
Die Wehrmänner leisten technische Hilfe mit dem Spreiz- und Schneidgerät – auch das gehört zu ihren mannigfaltigen Aufgaben. Foto: Josef Eder

Pentling.Es war wieder ein sehr arbeitsreiches Jahr für die Feuerwehr. Zu 136 Einsätzen und technischen Hilfeleistungen (THL) wurde sie gerufen. Dabei wurden 4840 Einsatzstunden geleistet, eine stattliche Zahl, die eine Kommune hauptamtlich nicht abdecken könnte. Es wurden 55 Einsätze auf der A3 und A93 abgearbeitet. 98 Mal rückte man aus in der Zeit von 7 bis 17 Uhr. Eine Summe von 33 000 Euro wurde den Verursachern von der Gemeinde in Rechnung gestellt.

27 Brände, 74 technische Hilfeleistungen und zwölf Brandmeldeanlagen waren die vorwiegenden Einsätze. Zwei Lkw-Brände und vier von Pkw erforderten ein schnelles Eingreifen. Mehrere Auffahrunfälle von Lkw auf Pkw, auslaufende Betriebsstoffe sowie sieben Wohnungsöffnungen standen auf dem Einsatzfax. Mit dabei waren ein leckgeschlagenes Motorschiff auf der Donau sowie die Gefahr durch Wespen in Kinderzimmern und auf Kinderspielplätzen (7), berichtete Kommandant und Kreisbrandmeister Hopfensperger bei der Jahresversammlung in der Gaststätte Altes Tor. Zu bedenken gab er dabei, dass immer persönliche Einschnitte und menschliches Leid mit einem Schadensereignis verbunden sind. „Bei all dem Einsatzgeschehen müssen wir unsere Grenzen in manchen Bereichen erkennen. Es waren keine Großschadensereignisse, man hatte aber zahlreiche, teils auch außergewöhnlich schwere Einsätze verschiedenster Art abzuarbeiten. Gegenüber dem Vorjahr ist ein deutlicher Zuwachs an schweren Verkehrsunfällen und Bränden in dem Einsatzgebiet zu verzeichnen. Die Aus- und Fortbildung wird intensiv fortgeführt. 67 Übungen verschiedenster Art, darunter Heißbrandcontainer, Dekontaminationsmaßnahmen mit Katastrophenmediziner und Übungen mit der Oslomethode (schnelle Personenbefreiung) am Uniklinikum.

Bauhof tagsüber mit dabei

Im Gesamten waren es 149 Übungen mit 255 Helfern bei 1287 Stunden, alles ehrenamtlich und freiwillig. Dem Kommandanten stehen 53 (2018: 49) Aktive, davon vier Frauen, zur Verfügung, es gibt 19 Atemschutzgeräteträger (ATS), davon sind zehn Chemikalienschutzanzugträger (CSA). Die Personalstärke des ABC-Zuges betrug 21 Personen. Während der Tageszeit unterstützt der Bauhof mit fünf Mann den Ausrücke-Dienst. Erfreulich ist, dass sieben Aktive über 50 Jahre sind. Der Feuerwehrverein investierte eine vierstellige Summe in den aktiven Dienst. In seinem Ausblick verdeutlichte Hopfensperger, dass bei der Einsatz- und Aufgabenfülle die Sicherstellung des Brandschutzes und THL alle Jahre ein Drahtseilakt ist. Mittlerweile ist in manchen Bereichen eine Schmerzgrenze erreicht. Trotzdem gelingt es vielen, trotz beruflicher Anforderungen, auch tagsüber im Einsatz dabei zu sein. Stellvertretende Jugendwartin Franziska Schäffer berichtete von 14 Feuerwehranwärtern (zwei Mädchen), davon sind sechs Neuzugänge. 220 Stunden Jugendarbeit gab es. Höhepunkte waren der Landkreisskiausflug und der Berufsfeuerwehrtag. Neue Softshelljacken wurden nach einer Spende von 2800 Euro angeschafft. Die Jugendflamme I und II wurde abgelegt. An der Deutschen Jugendspange nahm eine Mannschaft gemischt mit anderen Gemeindefeuerwehren teil. Elf stellten sich dem Jugendwissenstest. Eine eigene Mannschaft soll am Bundeswettbewerb teilnehmen. Am. 1. Juni ist das 40-jährige Bestehen der Jugendfeuerwehr.

Wehren werden gebraucht

Vorsitzender Thomas Beras dankte Pfarrer Udo Klössel für die Messe vor der 139. Jahresversammlung. Die Wehr war bei allen Veranstaltungen der kirchlichen und politischen Gemeinde sowie denen der Vereine anwesend. Sechs Trauerfälle, darunter Vereinswirtin Hanni Schober, gab es. Jetzt hat Sybille Berr die Gaststätte übernommen. Ein Erfolg war der Weihnachtsmarkt mit Christbaumlieferservice. 2. Bürgermeister Sebastian Hopfensperger, selbst Aktiver, lobte die leistungsstarke Wehr. Die Gemeinde hat sieben Wehren, alle werden gebraucht, denn die Tagesalarmsicherheit ist vordringlich. Die Ausrüstung der Wehren ist sehr gut. (lje)

Vereinsehrungen

  • 50 Jahre:

    Heiko Metz

  • 40 Jahre:

    Karl-Heinz Bauer, Walter Bleier, Inge Brenner, Rudolf Brenner, Richard Gruber, Rosi Hopfensperger, Johann Kamm, Prof. Dr. Helmfried Klein, Silvia Kohlmeier, Edmund Kraus, Herbert Oppenländer, Thomas Reill, Josef Renner, Hermann Scheidler, Georg Schreiner jun., Heinz Venzl

  • 25 Jahre:

    Susanne Brenner-Breu, Michael Brucker, Klaus Eckert, Helmut Freudenberg, Adolf Gerl, Susanne Günther, Rosemarie Herzig, Therese Hofbauer, Andreas Hoibl, Gisela Hoibl, Karin Jahnke, Albert Luxi, Elisabeth Menzl, Erika Prasch, Heinz Sayer, Prof. Dr. Gottfried Schmalz, Christian Schmid, Alois Stummfoll, Walter Tomschick, Günther Wiesmüller, Andreas Zaglauer

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