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Engagement

Franz Greipl lebt für das Ehrenamt

Der Hemauer war und ist in zahlreichen Funktionen aktiv. Auch der Fachgeschäftekreis profitierte von ihm.
Von Bernhard Seiberl

Franz Greipl stieg auf der „Ehrenamtsleiter“ ganz nach oben. Nach seiner Tätigkeit als Vizepräsident der Handwerkskammer Niederbayern/Oberpfalz, ist er wieder für Herausforderungen offen. Foto: Bernhard Seiberl
Franz Greipl stieg auf der „Ehrenamtsleiter“ ganz nach oben. Nach seiner Tätigkeit als Vizepräsident der Handwerkskammer Niederbayern/Oberpfalz, ist er wieder für Herausforderungen offen. Foto: Bernhard Seiberl

Hemau.Der „Macher“ Franz Greipl gibt in diesen Tagen den Vorsitz des Fachgeschäftekreises turnusmäßig zurück. Zeit für einen Rückblick auf die vielen ehrenamtlichen Aufgaben, für die er zuständig war oder noch ist. Den 60-Jährigen prägte die Lehre Adolf Kolpings, der stets ein guter Wegbegleiter bei seinen verschiedenen Engagements war und ist. Vor allem kommt es Greipl auf das „Tun“ an, denn „Schön daherreden und nichts machen, können viele“, sagt er.

Mit ein wenig Stolz blickt Greipl auf das vergangene Jahr zurück, in dem er den Vorsitz des Fachgeschäftekreises innehatte. Viele neue Aktivitäten und Ideen der Geschäftstreibenden wurden nicht nur angeregt, sondern auch erfolgreich umgesetzt. Neben den bekannten Großveranstaltungen Frühlings- und Michaelimarkt wurde ein von der Bevölkerung sehr gut angenommener Vitaltag ins Leben gerufen. In der Tangrintelhalle konnten sich die Besucher umfassend in Sachen Dienstleistungen für die Gesundheit informieren.

Eine besondere Herausforderung

Die Gastronomen wurden bei der „Italienischen Nacht“, mit ins Boot geholt. Und auch die Modenschau auf und vor der Stadtplatzterrasse ist noch vielen in guter Erinnerung. Im karitativen Bereich hat der Fachgeschäftekreis mit dem jährlichen Adventskalender Zeichen gesetzt. Diese vielen Aktionen sind nur möglich, wenn nicht nur die Vorstandschaft aktiv ist, sondern sich viele Geschäftsbetreibende beteiligen. „Eine besondere Herausforderung und eine neue Erfahrung war es, sich mit vielen Geschäftsinhabern zu arrangieren, die selbst das Alpha-Gen in sich haben“, lächelte Greipl.

Nach dem Grund- und Hauptschulbesuch in Hemau trat Greipl eine Lehre zum Maurergesellen bei dem damaligen Bauunternehmer Theobald May an. In diesem Zeitraum wurde erauch Mitglied in der Kolpingsfamilie Hemau, wo 1978 mit 18 Jahren der jüngste Vorsitzende Deutschlands wurde. Es folgten viele überregionale ehrenamtliche Tätigkeiten wie Diözesanleiter, Landesbeauftragter für Handwerksfragen und mehr. Seit 38 Jahren ist Greipl ehrenamtlicher Diözesanvorstand und seit 2003 Mitglied im Aufsichtsrat Kolping-Bildungswerk des Diözesanverbands.

Die Handwerkskammer rief

Auch die Handwerkskammer Niederbayern/Oberpfalz wurde auf ihn aufmerksam. Hier war Greipl Mitglied in der Vollversammlung, in Prüfungsausschüssen und im Ausschuss in der Wirtschafts- und Regionalpolitik. Höhepunkt war dann seine Berufung zum Vizepräsidenten der Handwerkskammer von 1994 bis 2018.

Beruflich folgte nach vierjähriger Tätigkeit im elterlichen Bauernhof die Ausbildung zum Meister im Maurerhandwerk. 1986 nahm Greipl den Posten eines leitenden Angestellten bei der Baufirma K. Spitz in Lappersdorf an. Es folgten Ausbildungen zum Betriebswirt und zum Energieberater. Ab Januar 2008 ging die Firma Spitz GmbH in den Besitz Greipls über, der sie bis heute mit seiner Frau Rosa leitet. Auch Aufgaben auf kommunaler Ebene hatte Greipl im Pfarrgemeinderat sowie der Kirchenverwaltung über viele Jahre hinweg übernommen.

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