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Tradition

Frauenberger feierten Kirta

Trotz des schlechten Wetters war die Kirchweih-Stimmung sehr gut. Viele fleißige Hände sorgten für ein gelungenes Fest.
Von Fred Amann

Die Kirtapaare zeigten beim Tanz um den Kirtabaum ihr Können. Fotos: Fred Amann
Die Kirtapaare zeigten beim Tanz um den Kirtabaum ihr Können. Fotos: Fred Amann

Frauenberg.Der Frauenberger Kirta fand heuer erstmals im prächtig renovierten Hallerbauerstadl statt, der ein Veranstaltungsort für die Zukunft werden soll.

Der Zusammenhalt, enormes Engagement der Kirtaburschen und --moidln sowie Organisator Markus Elmauer, die Mithilfe vieler Eltern und der Einsatz zahlreiche „Altgedienter“ waren die Garanten dass auch heuer der viertägige „Frauenberger Kirta“, trotz Regens ein Event mit „hohem Wiederbesuchswert“ wurde. Zahlreiche Attraktivitäten, mehrere Musikveranstaltungen, der Kirtalauf, das Baumaufstellen und auch der jahrmarktähnliche Betrieb am Sonntag lockten wieder viele Besucher nach Frauenberg und Eglsee

Alle packten mit an

Zunächst galt es aber, den Hallerbauerstadl und das Gelände festtauglich zu machen. Hier bekamen die Kirtaburschen und -moidln viel Unterstützung aus der Bevölkerung und auch etliche Arbeiten wurden durch Eltern, Nachbarn oder Freunde übernommen. Bereits seit Wochenbeginn wurde abends beim Festgelände auf einer Holzbahn gekegelt. In Einzel- oder auch in der Mannschaftswertung galt es zunächst in die Vollen und dann beim „Abräumen“ das richtige Maß und Ziel zu haben.

Los ging das Kirchweihwochenende am Freitag beim Kirta-Opening im Gasthaus Graßl. Nicht weit entfernt präsentierte Wolfgang „Wuffi“ Kamm sein Mundart-Pop-Kabarett („Die kennt ja koana“). Bei diesem Event, organisiert von der CSU/FWG Brunn ,zeigte Wuffi Kamm sein Musiktalent und holte auch den Maler Kraus Sepp, Pfarrer Ranga aus Indien und den Onkel Jupp aus dem Ruhrpott auf die Bühne.

Am „Frauenberger Kirtalauf“ nahmen insgesamt 151 Sportler teil. Für die Sicherheit sorgten die Bediensteten der Freiwilligen Feuerwehr.

Der von den Kirtaburschen und -moidln ins Dorf geholte Kirtabaum wurde liebevoll geschmückt, mit Kränzen versehen und ab 13.30 Uhr aufgestellt. Die Altkirtaburschen halfen mit und abschließend tanzten die 13 Kirtapaare unter musikalischer Begleitung der Frauenberger Blaskapelle um den Baum. Die verschiedenen Formationstänze waren Tage zuvor mit Unterstützung von Kathi Wein einstudiert worden.

Am Samstagabend heizten die Musiker der Gruppe Pfenningfuxa den Besuchern beim Kirtatanz mächtig ein. Sie sorgten im schön geschmückten aber kalten Stadel für Partystimmung und für einen kurzweiligen Abend. Der Weinzeltbetrieb war am Samstagabend und Sonntagabend.

Am Sonntag zogen Bürgermeister und Gemeinderäte, Vereinsabordnungen, Kirtaburschen und -moidln und die Bevölkerung zum Gottesdienst zur Pfarrkirche. Anschließend segnete Pfarrer Hausmann den Hallerbauerstadl. Bürgermeister Karl Söllner lobte die Aktivitäten und das Engagement der vielen verschiedenen Arbeitsgruppen und den Zusammenhalt in der Dorfgemeinschaft und eröffnete offiziell den Frauenberg Kirta.

Zum Frühschoppen spielte die Frauenberger Blaskapelle und nachmittags gab es Unterhaltung mit den Zwiefltretern aus Kneiting.

Den ganzen Tag war im Umfeld des Stadels Jahrmarktbetrieb mit zahlreichen Fieranten und einigen Fahrgeschäften. Allerdings sorgte am Nachmittag der Regen für schlechte Geschäfte.

Musik war Trumpf

Nach der Siegerehrung des Kegelns und im Anschluss an die Verlosung war das Motto „Musik ist Trumpf“. Die Theatergruppe, so der etwas eigenwillige Name der jungen Wilden, präsentierten ihr musikalisches Können.

Zusätzlich war natürlich an allen Tagen der Wirtshauskirta im Gasthaus Graßl beste Stimmung, wo am Kirtamontag das Feiern gemütlich und harmonisch zu Ende ging. Traditionell trafen sich hier Einheimische oder Weggezogene zum Nachkirta und ließen bei Speis und Trank alte Zeiten wieder aufleben. Manche Geschichten aus alten Zeiten und auch das gemütliche Beisammensein, zeugten von Harmonie und Eintracht der Frauenberger und Eglseer.

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Eindrücke vom Fest

  • Patrozinium

    : In der Frauenberger Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariä Geburt zelebrierte Pfarrer Alois Hausmann feierlich den Gottesdienst mit Unterstützung des Organisten Steven Heelein. Lieder, Psalmen und die Predigt würdigten das Patrozinium.

  • Karussell

    : Für die Kinder gab es auch heuer wieder ein kleines Kinderkarussell – ein beliebter und zentraler Treffpunkt für die Kleinen, denen Mama und Papa oder Oma und Opa bei ihrer Fahrt gerne zusahen und auch zuwinkten.

  • Aktion

    : 151 Akteure waren beim Bambinilauf, dem Kinderlauf, der Kurzstrecken- und dem Staffellauf sowie beim Nordic-Walking dabei. Nicht abhalten ließen sich trotz Regens 15 Mountainbiker, die nach gut zwei Stunden ins Ziel kamen.

  • Begrüßungsschild

    : Irgendwann kurz vor Kirtabeginn war plötzlich am Stadel-Eingang ein nett anzusehendes und verziertes Begrüßungsschild zu sehen. Ein namentlich nicht genannter Gönner hatte dies in den späten Abendstunden angebracht.

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