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Vorstellung

Freie: Hopfensperger für Bundestag

Der 28-jährige Sebastian Hopfensperger aus Pentling soll Anfang Februar als Direktkandidat für die Freien Wähler für den Bundestag nominiert werden.
Von Gabi Hueber-Lutz, MZ

Sebastian Hopfensperger (Mitte) wurde von Kreisvorsitzendem Harald Stadler (rechts), und Bezirksvorsitzender Tanja Schweiger (MdL) als Direktkandidat zur Bundestagswahl für den Stimmkreis Regensburg Stadt und Land vorgestellt. Foto: lhl

REGENSBURG/PENTLING. Sebastian Hopfensperger aus Pentling wird aller Voraussicht nach der Direktkandidat der Freien Wähler für den Stimmkreis Regensburg Stadt und Landkreis Regensburg bei der Bundestagswahl 2013. Gemeinsam präsentierten Kreisvorsitzender Harald Stadler, Stadtverbandsvorsitzender Ludwig Artinger und Bezirksvorsitzende Tanja Schweiger (MdL) den 28-Jährigen aus dem Landkreis Regensburg als „unsere Antwort auf Graf von und zu Lerchenfeld“ wie Artinger sagte.

Am 4. Februar soll er von den rund 150 Mitgliedern der Bundesvereinigung der Freien Wähler Stadt und Landkreis Regensburg offiziell nominiert werden. Ein junges Gesicht, fest geerdet in der Region, mit kommunalpolitischer Erfahrung und Interesse an dem Blick darüber hinaus, so charakterisierte Artinger den Bewerber. Stadler sagte, dass es relativ einfach gewesen sei, einen gemeinsamen Kandidaten für die Stadt und den Landkreis zu finden.

Er zeigte sich überzeugt, dass Hopfensperger ein Kandidat sei, der sowohl in der Stadt als auch im Landkreis vollste Unterstützung finden wird. MdL Tanja Schweiger äußerte sich erfreut, dass das Gremium sich so deutlich für einen jungen Bewerber ausgesprochen hat.

Er wolle eine bodenständige Politik der Vernunft und der Glaubwürdigkeit machen, die frei sei von Spenden und Sponsoring, sagte Hopfensperger und sprach sich in diesem Zusammenhang dafür aus, Parteispenden erst zu reglementieren und dann zu verbieten. Auch zum Thema Europa bezog der Kandidat eine eindeutige Position. Die Freien Wähler würden sich zu 100 Prozent zu Europa bekennen, aber nicht zu einem Europa der Rettungsschirme, der Bürokratie und der Lobbyisten.

Weiterhin kritisierte Hopfensperger die „gigantische Staatsverschuldung“ Deutschlands. Außerdem sprach er sich klar für mehr direkte Demokratie aus und forderte Volksbegehren bei Großprojekten mit weitreichenden Folgen und die direkte Wahl des Bundespräsidenten, des Bundeskanzlers und des Ministerpräsidenten. Zu seinen Chancen sagte Sebastian Hopfensperger: „Fünf Prozent als Direktkandidat in meinem Stimmkreis traue ich mir schon zu.“ Und natürlich werde man auch darum kämpfen, auf der Liste so weit wie möglich nach vorne zu kommen, betonte Stadler. (lhl)

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