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Freie Wähler spenden für Bedürftige

Andreas Adlhoch hilft Armen, die von der Tafel nicht mehr versorgt werden können.
Von Josef Dummer

Andreas Adlhoch, Erwin Frimberger und Bürgermeister Christian Hauner (von links) sind für die Mitmenschen da. Foto: Josef Dummer
Andreas Adlhoch, Erwin Frimberger und Bürgermeister Christian Hauner (von links) sind für die Mitmenschen da. Foto: Josef Dummer

LAPPERSDORF.Die Hilfsaktion fiel Andreas Adlhoch spontan ein, als er von der Not der Regensburger Tafel gelesen hatte, die aufgrund von Hamsterkäufen wegen der Corona-Krise keine Grundnahrungsmittel mehr für Bedürftige bekommen würde.

„Es darf doch nicht sein, dass jemand in unserem Umfeld Hunger leiden muss“, so der erste Gedanke von Adlhoch. Damit war für ihn die Idee eines Spendenkontos geboren.

Konkret sammelt er Geld, mit dem er dann bedarfsgerecht zum Einkaufen gehen und die Waren schnell und unbürokratisch an die Tafel weitergeben will. Seine Idee stellte er Bürgermeister Christian Hauner vor, der sofort hinter der Sache stand und stolz ist, „dass es Leute gibt, die in solch schwierigen Zeiten auch an andere denken“. Seitdem unterstützt der Bürgermeister auch als Vorsitzender der Freien Wähler das Projekt mit vollstem Einsatz. Die Spendenaktion wird nach Angaben von Adlhoch schon sehr gut angenommen, „aber die Resonanz könnte noch besser werden, um die momentan angespannte Lage gerade für die Schwächsten in unserer Gesellschaft entschärfen zu können“, sagt der für die Freien Wähler neu in den Marktrat gewählte Adlhoch. Zielgruppe für die Spenden seien ausschließlich Personen, die auf die Tafel angewiesen sind. Aktuell laufen auch schon Gespräche mit den „Rengschburger Herzen“, ein in Regensburg neu gegründeter Verein zur Unterstützung unter anderem Bedürftiger und Obdachloser.

„Ein besonderes Augenmerk legen wir auf die Unterstützung dieser Einrichtungen und auf Bedürftige bei uns in der Gemeinde“, so Adlhoch.

Mit den gesammelten Spenden werden Grundnahrungsmittel beschafft und der Tafel bzw. Bedürftigen vor Ort zur Verfügung gestellt. Sachspenden sollen wegen kritischer Kontaktpunkte vermieden werden. Weitere Infos gibt es bei Andreas Adlhoch, Telefonnummer 0160/ 7 46 12 35, oder per Mail an andreas.adlhoch@gmx.net.

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