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Politik

Freie Wähler werben mit Verlässlichkeit

Landrätin Tanja Schweiger präsentierte beim Neujahrsempfang in Pentling ihre Erfolge. Der ÖPNV war ein zentrales Thema.
Von Ralf Strasser

Sie möchten sich weiterhin für den Landkreis einsetzen (von links): Pentlings Bürgermeisterin Barbara Wilhelm, Landrätin Tanja Schweiger, stellvertretender Landrat Willi Hogger, Kreisvorsitzender Harald Stadler und Landtagsabgeordneter Tobias Gotthardt  Foto: Philipp Seitz
Sie möchten sich weiterhin für den Landkreis einsetzen (von links): Pentlings Bürgermeisterin Barbara Wilhelm, Landrätin Tanja Schweiger, stellvertretender Landrat Willi Hogger, Kreisvorsitzender Harald Stadler und Landtagsabgeordneter Tobias Gotthardt Foto: Philipp Seitz

Pentling.Mit einer sachorientierten Politik möchten die Freien Wähler im Landkreis die Menschen überzeugen. Das machte Landrätin Tanja Schweiger beim Neujahrsempfang der Freien Wähler im Gasthaus „Zur Walba“ in Pentling deutlich. Schweiger unterstrich, dass Politik glaubwürdig sein müsse – in turbulenten Zeiten „mehr denn je“. Als sie 2014 als Landrätin angetreten sei, habe sie versprochen, zahlreiche Themen im Landkreis anzustoßen und umzusetzen. „Und sie hat Wort gehalten“, sagte Kreisvorsitzender Harald Stadler und verwies auf eine Vielzahl an erfolgreich erledigten Projekten. Sie stehe für eine Politik mit Weitsicht. „Dafür genießt sie parteiübergreifend hohe Anerkennung“, sagte Stadler.

Schweiger selbst sagte, ihr Anliegen sei es nun, auf dem bisher Erreichten aufzubauen und begonnene Prozesse, die über mehrere Jahre gehen, weiterhin erfolgreich fortzusetzen. Einen Schwerpunkt bilde dabei weiterhin der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV). Es sei nun auch auf der Schiene gelungen, eine bessere Taktverbesserung zu erzielen. Doch darauf dürfe sich der Landkreis nicht ausruhen: „Mein Ziel ist ein 20-Minuten-Takt aus allen Richtungen. Um hierfür die notwendige Infrastruktur zu bekommen, brauchen wir den Bund, unsere Abgeordneten und einen langen Atem.“

Ein Beleg dafür, dass der Landkreis den ÖPNV stark ausbaue, sei auch die gefahrene Wagenkilometerzahl der Busse. Diese habe sich in den vergangenen fünf Jahren um 25 Prozent auf mittlerweile neun Millionen im Jahr erhöht. „Hier haben wir allen Grund, stolz zu sein“, betonte Schweiger. Ihr Ziel sei nun, an Taktverdichtungen in den Abendstunden zu arbeiten und zusätzliche Fahrten einzusetzen, um den Landkreis zu vernetzen und die Verbindung zur Stadt zu optimieren. Auch im Wahlkampf setze sie auf Sachlichkeit und Inhalt, versicherte die Landrätin und präsentierte eine Reihe an Projekten, die sie erfolgreich umgesetzt hatte. Die 2015 ins Leben gerufene „Vereinsschule“ biete regelmäßig Fortbildungen für Ehrenamtliche an, um Vereine bei ihrer Arbeit kompetent zu unterstützen. Bei der Glasfaserverbindung stehe der Landkreis mit sechs Prozent immerhin doppelt so gut da wie der Rest von Bayern. Mit 30 Mbit sei er nahezu vollständig versorgt. Die Aktion „Mach Mit! Entdecke deinen Landkreis“ an Schulen zeige jungen Menschen auf, wie Politik in der Region funktioniere.

Auch Landtagsabgeordneter Tobias Gotthardt unterstrich die erfolgreiche Arbeit der Landrätin. Die Vereinsschule genieße bayernweite Anerkennung, erklärte er. Überhaupt seien die Freien Wähler auf allen politischen Ebenen verlässlicher Partner des Ehrenamts. Als Beispiel nannte er die von seiner Fraktion angestoßene Erhöhung von Übungsleiter- und Ehrenamtspauschale im Bund sowie die vorgeschlagenen, kostenlosen Bahntickets für Mitglieder der „Blaulichtfamilie“. „Zuhören, anpacken und umsetzen“ laute die Erfolgsformel. Für die Freien Wähler sei es wichtig, das Ohr stets nah am Bürger zu haben. Auch wenn die Partei mittlerweile den Freistaat erfolgreich mitregiere, liege die Stärke der Freien Wähler in ihrer Basis und Verwurzelung vor Ort.

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