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Politik

Füracker bricht Lanze für Landwirte

Der bayerische Minister für Finanzen und Heimat nahm sich Zeit für ein Bürgergespräch bei der CSU Pfakofen.
Yvonne Weigl

Finanz- und Heimatminister Albert Füracker trug sich in das Goldene Buch der Gemeinde Pfakofen ein.  Foto: Yvonne Weigl
Finanz- und Heimatminister Albert Füracker trug sich in das Goldene Buch der Gemeinde Pfakofen ein. Foto: Yvonne Weigl

Pfakofen.Der bayerische Minister für Finanzen und Heimat, Albert Füracker, sorgte dafür, dass Pfakofens Bürgermeister Reinhold Winter ein Goldenes Buch für die Gemeinde anschaffte, in das sich der Minister mit ausführlichen Worten eintrug. Die CSU Pfakofen und ihr Bürgermeisterkandidat Harald Listl hatten für ein Bürgergespräch neben dem Minister auch Landratskandidat Rainer Mißlbeck MdL Silvia Stierstorfer, MdB Peter Aumer und einige Bürgermeister aus der Umgebung aufgeboten.

Listl hatte eine Bitte an den Minister. Er solle sich dafür einsetzen, dass die Einöde Einhausen ans Glasfasernetz angeschlossen wird. Der Bauernhof beschäftige wegen der Zuckerrübenabfahrt in der Region 220 Mitarbeiter, deshalb sei für das Unternehmen eine schnelle Internetverbindung notwendig. Große Hoffnungen konnte der Minister nicht machen. Er schlug vor, über andere Förderprogramme einen neuen Vorstoß zu wagen.

Füracker, selbst jahrzehntelang Vollerwerbslandwirt, zeigte Verständnis für die Sorgen der Landwirte. Sie würden oft belächelt oder als Sündenböcke hingestellt. Aber in seinen Augen machten die Bauern „die Pflege der Natur“. „Und wenn wir kein Essen mehr haben, sieht es schlecht für die Menschen aus“. Es werde Zeit, dass die Bevölkerung die Bauern wieder schätzen lerne.

Dr. Maximilian Micka, Hausarzt im Ort, regte an, einen Lehrstuhl für Allgemeinmedizin an der Universität Regensburg zu etablieren, da sonst der Nachwuchs für die Allgemeinmedizin ausbleibe. „Es ist bitter, dass ich noch 20 bis 25 Jahre zu arbeiten habe und schon heute einen Nachfolger suchen muss.“ Stierstorfer versprach sich dafür einzusetzen. Sie sei bereits seit längerem an dem Thema dran.

Landwirt Hubert Karl prangerte an, dass mit all den Vorschriften die bäuerlichen Strukturen wegbrechen. Pfakofen sei als rotes Gebiet eingestuft worden, aber bei den Behörden könne niemand beantworten, weshalb. (lwy).

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