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Solidarität

Funker-Club unterstützte Senioren

Der Schierlinger Verein beteiligte sich an der 72-Stunden-Aktion des BDKJ.

Die Funker kümmerten sich um die Bepflanzung. Foto: Friedrich Beiderbeck
Die Funker kümmerten sich um die Bepflanzung. Foto: Friedrich Beiderbeck

Schierling.17 Mitglieder des Schierlinger-Funker-Club e.V. 1977 beteiligten sich heuer, auf Initiative von Steffi Stier, an der bundesweiten 72-Stunden Aktion vom BDKJ (Bund der Deutschen Katholischen Jugend). Die Funker unterstützten in diesen vier Tagen das Seniorenheim Schloss Eggmühl. Beim Heimleiter Bernhard Strazim war die Freude sehr groß, dass dieses Projekt in seinem Haus stattfand. Unter dem Motto: „In 72 Stunden die Welt etwas besser machen“, hatten die Funker sich als Projekt das Seniorenheim Schloss Eggmühl ausgesucht. In diesen vier Tagen wurde einiges nachhaltig geleistet. Am Donnerstag wurde in der Auftaktbesprechung vom Leiter Fritz Beiderbeck der minuziöse Plan vorgestellt und gemeinsam die Vorgehensweise abgestimmt. Am Freitagvormittag wurde dann der Bodenaustausch für neue Pflanzungen vorgenommen. In der Zwischenzeit waren sehr viele Heimbewohner im Freigelände anwesend, um diese Aktion neugierig zu verfolgen.

Am Freitagnachmittag fand dann im Schlosssaal die Infoveranstaltung über die zehnjährige Rumänienhilfsaktion des Funkerclubs statt.

Der damalige Vorstand Hasso Weber erläuterte, wie es 2001 zu dieser Aktion kam. Zum 25- jährigen Bestehen des Vereins wollte man nicht einfach feiern, sondern gemäß des Vereinsgrundsatzes „Kameradschaft, Hilfsbereitschaft, Gemeinsinn“, anderen Leuten helfen. Maria Beiderbeck übernahm damals sofort die Leitung der ganzen Aktionen. In der darauf folgenden Diashow wurden durch Fritz Beiderbeck diese Aktionen dargestellt. Am Samstagvormittag wurden dann die Neupflanzungen vorgenommen. Hierzu kamen der 1. Bürgermeister Christian Kiendl, MdB Peter Aumer und MdL Sylvia Stierstorfer zu Besuch. Die Politiker waren sehr beeindruckt von dieser Aktion und legten selbst bei den Pflanzungen Hand an, was ihnen sichtlich auch sehr viel Spaß gemacht hat. Am Samstagnachmittag wurden dann im Schlosssaal Theater und Sketche seitens der Funker aufgeführt. Bei den alten Leuten und Besuchern kam dies sehr gut an und man sparte nicht mit Applaus. In den Pausen gab es musikalische Einlagen.

Am Sonntagvormittag wurden dann Geschichten vorgelesen und Spazierfahrten mit Rollator und Rollstuhl durchgeführt, dies wurde seitens der Bewohner sehr gerne angenommen. Am Sonntagnachmittag wurde dann noch die Kinderserenade vom Aufbau bis zum Abbau betreut. Am Ende des Einsatzes bedankte sich Fritz Beiderbeck am Sonntagabend bei den Funkern für deren Einsatz, ohne die es so eine Aktion nicht gegeben hätte. Ebenso wurde dem Heimleiter Bernhard Strazim mit seinem Team für dessen Unterstützung gedankt. Alle waren der Meinung, dass dies eine wunderbare Aufgabe war.

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