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Verkehr

Fußweg wird endlich Realität

In Steinsberg soll die Lücke bis zur Waldschänke beseitigt werden. Für die Dorferneuerung werden die Pläne konkreter.
Von Monika Bucher

Der fehlende Fußweg zur Waldschänke in Steinsberg soll jetzt auf der linken Seite der Straße geschaffen werden.  Foto: Monika Bucher
Der fehlende Fußweg zur Waldschänke in Steinsberg soll jetzt auf der linken Seite der Straße geschaffen werden. Foto: Monika Bucher

Regenstauf.Nach einem Seminar zur geplanten „Einfachen Dorferneuerung Steinsberg“ im Kloster Strahlfeld in Roding im September und einer Ortsbegehung mit Diskussion betreffend der Einzelmaßnahmen folgte nun ein Treffen, bei dem der dafür beauftragte Architekt und Stadtplaner Gerhard Plöchinger sein ausgearbeitetes Planungskonzept vorstellte.

Zum Thema Fußweg Richtung Waldschänke ließ Bürgermeister Siegfried Böhringer bei diesem Treffen eine kleine Bombe platzen. Seit über einem Jahrzehnt war der Wunsch in jeder Bürgerversammlung angesprochen worden und alle Anträge scheiterten daran, dass die Eigentümer keinen Grund verkaufen wollten. Nun gab er bekannt, dass die neuen Verhandlungen von Erfolg gekrönt waren. Bei der Fahrbahnverengung am Ortsende soll ein Übergang geschaffen werden. Von dort soll dann auf der linken Seite ein Weg in Richtung Reiterberg führen. Förderfähig sei das Gebiet ab Höhe Feuerwehrhaus entlang der Pfalzgrafenstraße bis zur Kreuzung Frauenberg.

In Strahlfeld hatten die teilnehmenden Gremiumsmitglieder aus Steinsberg und der Verwaltung des Marktes mit 2. Bürgermeister Johann Dechant ihre Ideen eingebracht. Gemeinsam und in Gruppenarbeiten wurden die Stärken und Schwächen des Ortes Steinsberg, die Handlungsfelder und Ziele der Ortsentwicklung, Maßnahmenkonzepte und die Bearbeitung von konkreten Einzelmaßnahmen besprochen.

Umfeld des Dorfgemeinschaftshauses neu gestaltet

Plöchinger hatte danach die Umgestaltung der Außenanlagen des ehemaligen Schulhauses und jetzigen Dorfgemeinschaftshauses ausgearbeitet mit einem Weg zum Kirchenaufgang und einer Terrasse. Auch das Umfeld des Feuerwehrgerätehauses beinhaltet eine Zufahrt sowie einige zusätzliche Parkplätze.

Die zwei Bushaltestellen sollen verlegt werden und eine Bucht im Dorfbrunnenweg entstehen. Weiterhin sollen barrierefreie Fußwege an der Pfalzgrafenstraße geschaffen werden. Der Hofmarkplatz wird neugestaltet und der Brunnen versetzt. Die Möglichkeit und der Standort eines Backofens wurde noch diskutiert. Befestigt wird laut Plöchinger auch der Fußweg von der Pfalzgrafenstraße Richtung Kinderspielplatz Brunnackerweg.

Die Planung

  • Auftakt:

    Der Markt Regenstauf plant, Steinsberg an verschiedenen Stellen gestalterisch und funktional zu verbessern. Im Mai fand eine erste Infoveranstaltung zur „Einfachen Dorferneuerung“ statt.

  • Förderung:

    Laut Baudirektor Werner Bachseitz vom Amt für Ländliche Entwicklung wurden die Fördersätze Ende März 2019 angehoben, was als positiver Aspekt zu sehen sei.

Nach Angaben von Baudirektor Werner Bachseitz vom Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) ist der Maßnahmenplan bereits „erfreulich konkret und ausformuliert“. Er stellte fest, dass alle Vorstellungen „größtenteils, wenn nicht sogar alle, förderfähig“ seien. Sie würden jetzt dem Amt für Ländliche Entwicklung zur fachlichen Prüfung vorgelegt und gegebenenfalls überarbeitet.

Baubeginn Ende 2021 möglich

Nach Zustimmung des Gemeinderats wird der Antrag auf Einleitung des Verfahrens gestellt. Nach Erlass des Zuwendungsbescheids durch das Amt für Ländliche Entwicklung kann mit der Ausführung der Maßnahmen begonnen werden. Baubeginn könne seiner Einschätzung nach Ende 2021 oder Anfang 2022 erfolgen. Als nächster Termin ist jetzt eine Dorfversammlung im Februar oder März geplant. Bürgermeister Böhringer gab auch noch bekannt, dass die Straßenausbaubeiträge im Januar 2018 abgeschafft worden seien. Somit entstünden den Anliegern keine Kosten.

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