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FuW spielten Stimmenmehrheit aus

Auch der 2. Bürgermeister kommt aus den Reihen der Freien Unabhängigen Wähler.
VOn GaBrIeLe Thomann

Der neue 2. Bürgermeister Franz-Xaver Raab (l.) mit Bürgermeister Robert Spindler  Foto: Gabriele Thomann
Der neue 2. Bürgermeister Franz-Xaver Raab (l.) mit Bürgermeister Robert Spindler Foto: Gabriele Thomann

SÜNCHING.Durch das stetige Wachstum der Gemeinde in den letzten Jahren hat sich die Zahl der Sitze im Gemeinderat von zwölf auf 14 erhöht. Die Sitzverteilung hat sich im Vergleich zur letzten Periode aber verschoben.

Das bekam die CSU-Fraktion bei der konstituierenden Sitzung am Dienstag deutlich zu spüren. Vorgeschlagen als 2. Bürgermeister waren Franz-Xaver Raab von den FuW und Markus Maltry von der CSU. Mit 9:6 Stimmen fiel die Wahl auf Raab, der nun an der Seite des FuW-Bürgermeisters Robert Spindler steht. Spindler warf der CSU den Ball nochmals zu und bot an, einen Stellvertreter für die beiden Bürgermeister aus den Reihen der CSU, nämlich Reiner Gabler, zu nominieren. Dieser lehnte gleich vor der Wahl die Übernahme des Postens ab, so dass der „Dienstälteste“ Bernhard Grundner (FuW) als Dritter im Führungsteam steht. Insgesamt umfasst der Gemeinderat neun Gemeinderäte von der FuW und fünf von der CSU.

Neu im Gremium sind von der FuW Franz Bachmeier, Dr. Robert Leinfelder, Sabine Lex und Michael Lück, bei der CSU Wolfgang Biederer und Christoph Lehner. Alle neuen Gemeinderäte sowie der neue zweite Bürgermeister legten vor Bürgermeister Robert Spindler den Eid ab. Verwaltungsleiter Georg Schmalhofer erläuterte dann die Geschäftsordnung und die Satzung zur Regelung von Fragen des örtlichen Gemeindeverfassungsrechts.

Änderungen gab es hinsichtlich der vorberatenden und der beschließenden Ausschüsse. Mit vier Gegenstimmen ist der Marktausschuss bereits beschließend. Mit einer Gegenstimme wurde der Bau- und Umweltausschuss als „beschließend“ eingeordnet. Dieser Ausschuss soll künftig „unkritische“ Bauthemen bereits eigenständig bearbeiten, der Gemeinderat im Ganzen wird dann darüber in Kenntnis gesetzt.

Markus Maltry (CSU) forderte die Verwaltung auf, die Zustellungsfrist der Ladungen zu verlängern. Bürgermeister Robert Spindler sah dies hinsichtlich der vier VG-Gemeinden im Rathaus und dem zur Verfügung stehenden Personal kritisch. Außerdem könnten dann kurzfristige Bürgeranträge nicht mehr mit eingebunden werden. Mit fünf Gegenstimmen beließ man es dann bei der bisherigen Regelung. Die Geschäftsordnung wurde mit einer Gegenstimme beschlossen.

Neu besetzt wurden die Ausschüsse. Auch hier ist das Verhältnis künftig in den meisten Fällen so: drei Plätze für die FuW, ein Platz für die CSU. Bei der Bestellung der Jugendbeauftragen einigte man sich darauf, den CSU-Vorschlag Matthias Kawalek als Unterstützung und eventuellen Nachfolger für die wiedergewählte Melanie Müller einzusetzen. Seniorenbeauftragte bleibt Rosi Wolf. (ltg)

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