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Gehr und Braun setzen sich durch

Die CSU im Gemeinderat Duggendorf nutzt bei der Wahl der Bürgermeister-Stellvertreter ihre neue Mehrheit.
Neu Martina

Thomas Eichenseher (links) vereidigt seine Stellvertreter Anna Braun und Franz Gehr.  Foto: Stephan Neu
Thomas Eichenseher (links) vereidigt seine Stellvertreter Anna Braun und Franz Gehr. Foto: Stephan Neu

DUGGENDORF.Keine Überraschungen gab es bei der konstituierenden Gemeinderatssitzung in Duggendorf. Franz Gehr (CSU) ist der neue 2. Bürgermeister. Anna Braun (CSU) wurde als weitere Stellvertreterin von Bürgermeister Thomas Eichenseher (CSU) gewählt. Gleich vier neue Gemeinderäte kamen zu ihrer ersten Sitzung .

Aufgrund der neuen Mehrheitsverhältnisse, die CSU hat seit Mai sieben Sitze, war die Wahl der weiteren Bürgermeister reine Formsache. Franz Gehr setzte sich mit 9:4 Stimmen gegen Josef Mandl (FW) durch. Bei der Wahl zum 3. Bürgermeister bekamen Anna Braun sieben, Eva Grundsteiner-Koller (SPD) zwei und Josef Mandl vier Stimmen.

Eichenseher betonte, dass ihm eine gute Zusammenarbeit unabhängig von der Parteizugehörigkeit sehr wichtig ist, da man nur gemeinsam das Bestmögliche für die Bewohner erreichen kann. Im Finanzausschuss sind künftig Stefan Wendl, Thomas Achhammer, Renate Zeitler, Josef Mandl und Eva Grundsteiner-Koller vertreten. Dem Rechnungsprüfungsausschuss gehören Thomas Brenner, Franz Gehr, Renate Zeitler, Ernestine Pöppl, und Eva Grundsteiner-Koller an.

Die Gemeindeordnung wurde angeglichen, künftig hat Eichenseher für planmäßige Ausgaben anstatt 4000 nun 6000 Euro zur Verfügung. Außerdem sind Einladungen zu Gemeinderatssitzungen oder der Versand von Beschlussvorlagen nun auch digital möglich.

Eichenseher gab bekannt, dass inzwischen der Bauantrag für den Funkmasten im Ferienhausgebiet Auf’n Berg eingegangen ist. Der Standort hat im Vorfeld bei den Bewohnern für viel Unmut und zu einer emotional geführten Informationsversammlung geführt. Die Telekom hat aufgrund der Einwände der Bürgerinitiative mehrere Alternativstandorte nochmals geprüft. Dabei hat sich als einzige Möglichkeit der Standort auf dem Weinberg bei Wischenhofen herausgestellt. Allerdings würde dieser Standort rund 270000 Euro Mehrkosten verursachen. Daher hält die Telekom am alten Standort am Auf’n Berg fest. Der Pachtvertrag mit dem Eigentümer ist bereits unter Dach und Fach. Geht man von ähnlichen Projekten aus, werden die Duggendorfer in sechs bis sieben Monaten in den Genuss eines besseren Handynetzes kommen. (lsn)

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