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ehrung

Gemeinde Wiesent zeichnet Hans Rösch aus

Er wird zum Altbürgermeister ernannt. Seine Nachfolgerin Elisabeth Kerscher überreicht die Urkunde.

Hans Rösch (2. von rechts) wurde zum Altbürgermeister ernannt.

wiesent. „Auf Antrag des CSU-Ortsverbandes Wiesent hat der Gemeinderat die Ernennung unseres ehemaligen Bürgermeisters Hans Rösch zum Altbürgermeister beschlossen“, gab Bürgermeisterin Elisabeth Kerscher auf dem Stehempfang in Wiesent bekannt. Feierlich wurde die Urkunde im Pfarrsaal unter der Anwesenheit von über 150 geladenen Gästen übergeben.

In einer Dia-Schau zeichnete Elisabeth Kerscher die zwanzigjährige Amtszeit des Bürgermeisters Hans Rösch nach. „Hans, Du hast gesagt, Bürgermeister in Bayern zu sein, sei der schönste Beruf der Welt und Du hast vorbildlich gezeigt, wie man als umsichtiger Bürgermeister sein Amt auszuführen hat“, lobte Elisabeth Kerscher die Amtsführung durch Hans Rösch, der im Juli aus gesundheitlichen Gründen um seine Entbindung vom Ehrenamt gebeten hatte.

„Du kennst jedes einzelne Kindergartenkind, Du kennst jede Bürgerin und jeden Bürger, Du kennst jeden Meter Straße und Feldweg und weißt, wo die Grenzsteine auf den Fluren stehen. Du kennst jede Baumaßnahme im Detail und vor allem, Du weist, was wieviel gekostet hat“, zählte die Bürgermeisterin auf. „Ich habe Ihnen versprochen, für Sie zu beten und ich freue mich, dass meine Gebete erhört wurden. Ich habe gebetet, Sie mögen sich entscheiden, ihr Amt zugunsten Ihrer Gesundheit zur Verfügung zu stellen und sich zu schonen“, verriet Pfarrer Franz Matok. Als Geschenk übergab er im Namen der Kirchenverwaltung eine Figur des Namenspatrons Johannes des Täufers.

„Die Auszeichnung Altbürgermeister zu erhalten macht einem deutlich bewusst, dass man nicht mehr zur jüngeren Generation gehört“, schmunzelte Hans Rösch und betonte, er möchte die vergangene Zeit nicht missen. „Wir Wiesenter haben Vieles gemeinsam geschaffen und den Ort positiv zum Wohl der Bürger verändert“, zog er Bilanz. „Die Ausübung von Ehrenämtern seitens der Bürger ist dabei sehr wichtig gewesen und wird es bleiben. Sie ist das Fundament einer funktionierenden Dorfgemeinschaft“, hob Hans Rösch hervor.

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