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Gemeinderat beschließt Haushalt

Grunderwerb und Dorferneuerung sind in Deuerling die größten Investitionen.
Manfred Kox

Auch der Kalvarienberg ist bei der Dorferneuerung Thema. Foto: lox
Auch der Kalvarienberg ist bei der Dorferneuerung Thema. Foto: lox

Deuerling.Der Ferienausschuss des Gemeinderats übernahm in der jüngsten Sitzung die Entscheidungen, damit sichere Abstände eingehalten und wichtige Beschlüsse gefasst werden konnten. Hauptthema war der Haushalt 2020, der schon vorab besprochen worden war (MZ berichtete).

Bürgermeister Diethard Eichhammer betonte, die Auswirkungen der Corona-Pandemie seien noch nicht einschätzbar. Es bestehe die Gefahr, dass es zu Mindereinnahmen kommt. Es werde daher keine der Haushaltspositionen realisiert, wenn nicht die entsprechenden Mittel dafür bereitgestellt werden könnten. Der Gemeinderat stimmte der Haushaltssatzung zu. Insgesamt schließt der Verwaltungshaushalt mit 3,25 Millionen Euro, der Vermögenshaushalt mit 8,23 Millionen Euro. Dickste Brocken sind die Ausgaben für Grunderwerb und Erschließung von Baugebieten mit 3,76 Millionen Euro und die Dorferneuerung mit 2,1 Millionen Euro.

Der Entwicklung der Kinderbetreuung spielt in der VG Laaber eine zentrale Rolle. Nach Ende des Anmeldezeitraums setzten sich die drei Bürgermeistern zusammen, um eine Abstimmung der Aufnahmemöglichkeiten in Laaber, Brunn, Waldetzenberg und Deuerling vorzunehmen. Es kann für jedes angemeldete Kind ein Betreuungsplatz angeboten werden. Eltern hatten durch Mehrfachanmeldungen für Unübersichtlichkeit gesorgt. Als Vorsorge für künftigen Bedarf und um die Gemeinden zukunftssicher zu machen, wird die Schaffung weiterer Einrichtungen angestrebt. Auch die Wünsche nach einer Ganztagsschule werden in die Überlegungen einbezogen.

Eine besondere Bauanfrage lag dem Gremium vor. Für ein pädagogisches Projekt, bei dem Kindern mit Tieren Selbstbewusstsein und Verantwortung vermittelt werden soll, ist der Bau eines Tiny-Hauses im Ortsteil Am Bach notwendig. Grundsätzlich gab es keine Einwände, doch sind noch einige Voraussetzungen zu schaffen, damit eine Verwirklichung möglich wird. Wenn die Planungen weiter gediehen sind, wird sich der Gemeinderat wieder mit dem Vorhaben befassen.

Die Vorbereitungen für das 150-jährige Gründungsfest der Deuerlinger Feuerwehr laufen schon lange. Doch jetzt stellt Corona alles infrage. Die Verantwortlichen stehen vor der Entscheidung, ob schon abgesagt werden soll oder ob vielleicht doch noch ein Fest stattfinden kann. Die Wehr wartet immer noch auf eine Definition des Begriffs „Großveranstaltung“ von offizieller Seite, damit man weiß, ob man darunter fällt und absagen muss.

Die Gemeinde hat 12000 Quadratmeter Grund erworben. Dort soll eine landschaftstypische Blumenwiese entstehen. Der Landschaftspflegeverband ist in das Projekt eingebunden. (lox)

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