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Bach

Gemeinderat fürchtet ums KiGa-Image

„Der Ruf des Bacher Kindergartens Mariä Geburt war in letzter Zeit nicht immer der beste.
Peter Luft

Der Kindergarten Bach Foto: Peter Luft
Der Kindergarten Bach Foto: Peter Luft

Bach.Wir müssen raus aus den Negativschlagzeilen. Wir wollen das Image des Kindergartens verbessern“, sagte Willi Baumer in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates. Baumer ist auch Mitglied der Kirchenverwaltung, dem Träger des Kindergartens. „Ich schlage deshalb vor, im Herbst einen Tag der Offenen Tür abzuhalten. Damit könnten sich die Eltern ein Bild vom Personal und den neu sanierten Räumlichkeiten machen. Das würde vielleicht viel Kritik sparen, und das Image des Kindergartens würde mit Sicherheit aufgebessert“, ist Willi Baumer überzeugt.

Bürgermeister Josef Peutler fand die Idee gut. Baumer sagte, man müsse erst sehen, ob der Elternbeirat sie mitträgt. Wenn die Personaldecke im Kindergarten stimme, ließen auch die Beschwerden nach, meinte Hans-Jörg Scheck. „Die Tagesstätte ist gut belegt“, ergänzte 2. Bürgermeister Dr. Andreas Eibl.

Ausgangspunkt der Aussprache war der Tagesordnungspunkt über die Beförderung der Kinder zum kirchlichen Kindergarten im Jahr 2019/2020. Bürgermeister Peutler erklärte, es bestehe seit Jahren für Kinder aus Demling und Frengkofen die Möglichkeit, mit dem Schulbus zum Kindergarten nach Bach zu fahren. Nach der Einschreibung übersendet der Kindergarten die Adressen der Kinder. Die Eltern werden angeschrieben. Bei Inanspruchnahme der Beförderung kommt ein privatrechtlicher Vertrag zustande.

Laut der Mitteilung von Kindergartenleiterin Melanie Zach vom 4. Juli bestehen derzeit personelle Probleme im Haus, weswegen für das Kindergartenjahr 2019/2020 bisher keine Zusagen über Neuaufnahmen gemacht werden könnten. Sobald die personelle Frage geklärt und über Neuaufnahmen entschieden sei, werde die entsprechende Liste an die VG Donaustauf übersandt. Die Eltern könnten dann angeschrieben werden, damit bei einem Beförderungswunsch der entsprechende Schriftwechsel erfolgen kann. Zugleich ist der Elternanteil festzulegen. Dieser beträgt seit dem Jahr 2005 für die einfache Fahrt 12,50 Euro, seit 2002 für die Hin- und Rückfahrt 25 Euro in je zehn monatlichen Raten für elf Monate Beförderung.

„Die finanziellen Auswirkungen von etwa 7800 Euro im Jahr sind eine planmäßige Ausgabe“, sagte der Bürgermeister. „Es ist sinnvoll, wenn wir das übernehmen“, sagte Hans Jörg Scheck. Der Gemeinderat beschloss einstimmig, die Beförderung als freiwillige Leistung der Gemeinde zu unterstützen. Der Anteil der Eltern bleibt damit in der bisherigen Höhe. (llu)

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