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Alteglofsheim

Gemeinderat verabschiedet Büchereileiterin

Die Oktobersitzung des Gemeinderats leitete 2. Bürgermeister Reinhard Lichtenegger.
Theresia Luft

2. Bürgermeister Lichtenegger verabschiedete die langjährige Büchereileiterin Sofie Müller.  Foto: llt
2. Bürgermeister Lichtenegger verabschiedete die langjährige Büchereileiterin Sofie Müller. Foto: llt

Alteglofsheim.Für ihn war es eine Ehre, Sofie Müller, die 30 Jahre ehrenamtlich in der Bücherei tätig war, zu verabschieden. „Sie hatte 32 Jahre eine leitende Funktion und war das Gesicht der Bücherei Alteglofsheim“, sagte der Bürgermeister in seiner Laudatio, der auch daran erinnerte, dass Sofie Müller bereits beim Neujahrsempfang mit der Ehrenamtsnadel der Gemeinde ausgezeichnet wurde.

Den Tätigkeitsbericht der Bücherei für 2018 stellte Wolfgang Voigt mit einer Powerpoint-Präsentation vor. Die Bücherei Alteglofsheim hat über 1000 Leser und stellt 11700 Medien zur Verfügung. Im vergangenen Jahr gab es 31600 Entleihungen und die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Bücherei leisteten insgesamt 1700 Arbeitsstunden. Unter den 19 Büchereien im Landkreis liegt die Bücherei Alteglofsheim auf Platz drei.

Wie Voigt mitteilte, hat sich in der Bücherei einiges getan. Die Öffnungszeiten wurden erweitert, es gibt eine E-Book-Ausleihe, die Homepage und die Facebookseite werden sehr gut angenommen. Mit Lesungen, Workshops oder Kindertheater ist die Bücherei ein aktiver Teil des Gemeindelebens. 2018 wurde das silberne Bücherei-Siegel des Sankt Michaelsbundes an die Bücherei verliehen und vom Bayernwerk gab es den Lesezeichenpreis.

Thomas Oppelt, Geschäftsführer der Bayernwerk Regio Energie GmbH stellte die Möglichkeit vor, den regionalen Strommarkt als Gemeinschaftsprojekt zu nutzen. Wie Oppelt erklärte, sei das Gemeinschaftsprojekt dem Grundprinzip eines Hofladens gleich. Der Strom werde vor Ort produziert und eben auch vor Ort vermarktet.

Das Prinzip der Stromvermarktung vor Ort erläuterte Oppelt am Beispiel der Stadt Abensberg, die die direkte Vorort-Stromvermarktung bereits umsetzt. Das Prinzip sei sowohl für den Stromlieferer wie auch für den Stromabnehmer transparent, die jeweiligen Ansprechpartner würden sich in der Region befinden, erklärte Oppelt. Wie Lichtenegger sagte, sei dies eine Erstinformation, der Gemeinderat werde sich in den nächsten Monaten mit dem Thema näher beschäftigen.

Nach kurzer Diskussion lehnte der Gemeinderat es mit zwei zu elf Stimmen ab, für die Gemeindeverbindungsstraße nach Thalmassing ein Durchfahrverbot für Lkw mit mehr als zwölf Tonnen auszusprechen. Einstimmig folgte das Gremium der Empfehlung für die Pflege- und Fällmaßnahmen der Robinien an der Landshuter Straße. (llt)

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