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Wechsel

Gmeiner ist der Neue an der FF-Spitze

Der Tegernheimer Verein hat einen neuen Chef. Er wurde Nachfolger von Reinhard Harand.
Von Petra Schmid

Reinhard Harand und der neue Vorsitzende Andreas Gmeiner  Foto: Petra Schmid
Reinhard Harand und der neue Vorsitzende Andreas Gmeiner Foto: Petra Schmid

Tegernheim.Die Freiwillige Feuerwehr Tegernheim ist ein Traditionsverein und kann in wenigen Jahren ein großes Jubiläum feiern. Die Floriansjünger beginnen nun schon, die Weichen für die Aktivitäten zu stellen. Vereinschef Reinhard Harand, der die vergangenen sechs Jahre die Geschicke des Feuerwehrvereins leitete, trat bei den Neuwahlen nicht mehr an.

Er wolle, da sich der Verein in ruhigem Fahrwasser bewege und das Jubiläum quasi vor der Tür stehe, sein Amt in jüngere Hände legen, betonte er. Bei so einem Fest seien viele junge Menschen notwendig und es freue ihn, dass so viele bereit seinen, hier anzupacken, betonte Harand. Andreas Gmeiner wurde zum neuen Vorsitzenden des Feuerwehrvereins gewählt. Stellvertreter bleibt Manfred Fisch, das Amt des Kassenverwalters übernimmt. Walter Wolfsteiner und Birgit Witzmann kümmern sich weiterhin um die schriftlichen Belange. Beisitzer sind Reinhard Harand und Martin Schächinger, Fahnenträger ist Lukas Weber und Florian Schindlbeck. Kassenprüfer sind Kurt Buchner und Wolfgang Kollmannsberger.

Zuvor hatte Reinhard Harand auf die Aktivitäten des abgelaufenen Jahrs zurückgeblickt und die Höhepunkte wie etwa Maibaumaufstellen und Weihe des neu beschafften TLF 3000 hervorgehoben. Das erstmals ausgerichtete Weinfest werde auch heuer wieder durchgeführt, kündigte er an. Die Kindergruppe „Löschschnoukn“ umfasse derzeit 28 Mädchen und Jungen, von denen 13 in die Jugendfeuerwehr wechseln würden, gab der Vereinschef an. Den Gesamtmitgliederstand liege derzeit bei 478 Personen, gab Harand weiter an.

Kommandant Michael Schindlbeck, der mit seinem Stellvertreter Andreas Höpfl bereits von den Aktiven für weitere sechs Jahre in seinem Amt bestätigt wurde, berichtete für 2019 von 46 Einsätzen. Davon seien 17 Brände und 23 technische Hilfeleistungen mit insgesamt 800 Einsatzstunden abgeleistet worden. Die Ausbildung des ersten Halbjahres sei auf die Technik des neuen Fahrzeugs TLF 3000 ausgerichtet gewesen, betonte der Kommandant.

Bei insgesamt 42 Übungen sei der Ausbildungsstand der Wehr gefestigt und weiterentwickelt worden. Das neue Fahrzeug habe sich im Alltagseinsatz als sehr gute Wahl erwiesen, was auch die Anforderung bei Einsätzen von Nachbarwehren zeige, so Schindlbeck. Nach sechs Jahren im Amt könne er als Kommandant feststellen, dass sich die FF Tegernheim sowohl personell, als auch technisch positiv entwickelt und an das Wachstum der Gemeinde angeglichen habe. „Das ist eine schöne Sache“, sagt er. Bürgermeister Max Kollmannsberger lobte den sichtlich spürbaren Zusammenhalt innerhalb der Freiwilligen Feuerwehr Tegernheims.

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